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Tische sind zum Schwofen da

Hephata-Tanzfest in der Treysaer Festhalle mit 220 Teilnehmern aus ganz Hessen

Schwalmstadt-Treysa. Großer Zauber ging am vergangenen Donnerstag in der Treysaer Festhalle über die Bühne. Nicht nur beim Auftritt der Hephata-Tanzgruppe zum Queen-Klassiker „A kind of magic“. Insgesamt 15 Formationen aus hessischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung verzauberten die Zuschauer, 220 Tänzerinnen und Tänzer schwangen bei dem alljährlich stattfindenden Fest der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen (LAG) das Tanzbein. Hephata war, anlässlich des zehnjährigen Bestehens seiner Gruppe, in diesem Jahr Ausrichter.

Der erste Tanz gehörte ihnen. Gut gelaunt, synchron und im Takt fegten Heilpädagogin Lena Zink-Wittmann und die zwölf Beschäftigten der Hephata-Werkstätten über die Bühne der Treysaer Festhalle. Zur Musik von Leonie Richie sorgten sie aber nicht nur auf der Bühne für vollen Körpereinsatz. Rund 280 Menschen mit Behinderung, Betreuer, Organisatoren und Ehrengäste taten es ihnen gleich. Auch Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll und Hans-Günter Kripko, Bereichsleiter Hephata-Werkstätten, hielt es nicht mehr auf ihren Stühlen. Neben ihnen tanzten Hephata-Direktorin Pfarrerin Barbara Eschen und die Geschäftsbereichsleiterin Behindertenhilfe, Anne-Dorothee Wippermann, im Duett.

Die Stimmung war von Anfang an gut und blieb es bis zum Schluss. „Komm, hol das Lasso raus!“, „Going to Ibiza“ und „Im Wagen vor mir“, waren nur einige der Hits, zu denen geklatscht, getanzt und geschunkelt wurde. Dies Musik kam dabei vom Band, zwischendurch sorgte die Hephata-Werkstattband „Dabei sein“ unter Leitung von Siegfried Elsner für gute Laune. Kein Halten mehr gab es schließlich bei der Choreographie der Werkstätten Rhein-Main-Rüsselsheim. „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ hieß das Lied – rauf auf die Tische und Bänke das Motto des Publikums. Lautstark forderte es eine Zugabe nach der anderen. Auch die Hephata-Tanzgruppe musste nach ihren drei offiziellen Programmtänzen noch mal ran.

Pokal und Medaillen
Genauso begeistert wie die Zuschauer waren auch die Tänzer. Von ihrer eigenen Leistungen, dem Ambiente, der Anerkennung. Jede Gruppe bekam einen Pokal sowie Urkunden und Medaillen für alle Teilnehmer überreicht. „Für mich ist das hier etwas ganz Besonderes. Jeder macht das, was er kann. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal schaffe“, sagte Beate Mierke (53). Die Beschäftigte gehört der Hephata-Tanzgruppe seit deren Gründung vor zehn Jahren an. Zu Anfang sei ihr das Einstudieren der Schritte, die Bewegungen im Takt und gemeinsam mit den anderen schwer gefallen. Mittlerweile habe sie dies durch viel Üben aber gelernt. „Heute hat alles gut funktioniert, das freut mich sehr.“

Diese Freude gaben sie und ihre Kollegen nicht nur an das Publikum, sondern auch an ihre Übungsleiterin weiter: Lena Zink-Wittmann gründete die Tanzgruppe Hephatas vor zehn Jahren, betreut sie seitdem und organisierte auch das Tanzfest, gemeinsam mit Martina Heide-Ermel, Abteilungsleiterin Förderdienste Hephata, und Siegfried Elsner, Sozialdienst Hephata. Auf der Bühne bekam sie dafür Blumen, die Gruppe als Anerkennung für ihre Gründung einen offiziellen Namen: „Lenata“. (me)

Foto 1: Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll (Zweiter von links) und Hans-Günter Kripko, Bereichsleiter Hephata-Werkstätten (links), hielt es nicht mehr auf ihren Stühlen. Daneben tanzte Hephata-Direktorin Pfarrerin Barbara Eschen (Zweite von rechts) mit der Geschäftsbereichsleiterin Behindertenhilfe, Anne-Dorothee Wippermann (rechts).



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