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Klärschlammbehandlung: Symposium bringt Erkenntisse

Gudensberg. Am 30. September fand im Bürgerhaus Gudensberg in Kooperation mit dem Abwasserverband Mittleres Emstal das 4. Symposium zur Klärschlammvererdung statt. Diese Tagung wird regelmäßig und im gesamten Bundesgebiet von dem in Neu-Eichenberg zwischen Göttingen und Kassel ansässigen Unternehmen Eko-Plant GmbH organisiert. In diesem Jahr fanden sich Personen aus den Bereichen Abwasser und Klärschlamm in Gudensberg ein, die sich über Klärschlammvererdung informieren wollten. Somit stand wie so oft auch diese Veranstaltung ganz im Zeichen der Perspektiven, die Klärschlammvererdung innerhalb des Klärschlammmanagements bieten kann.

Den Anfang machte um 10 Uhr Bürgermeister Dr. Edgar Franke als Bürgermeister der Stadt Gudensberg und Verbandsvorsteher des Abwasserverbandes Mittleres Emstal mit einer herzlichen Begrüßung seiner Gäste, die sich auf eine Reihe von spannenden Vorträgen freuen durften.

Frank Börner, Geschäftsführer des Abwasserverbandes Mittleres Emstal und büroleitender Beamter in Gudensberg, stellte daraufhin die Entwicklung des Klärschlammmanagements der vergangenen Jahre vor. Da der Verband seit 2006 eine von der Eko-Plant GmbH realisierte Klärschlammvererdungsanlage in Gudensberg-Maden betreibt, konnte er Informationen aus erster Hand bieten. So legte er dar, welche Gründe dazu bewogen haben, sich letztendlich für das Vererdungskonzept der Eko-Plant GmbH zu entscheiden.
Prof. Dr. Ing. Ulf Theilen von der Fachhochschule Gießen, Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, stellte als externer Referent verschiedene Verfahren der Klärschlammbehandlung vor, wobei neben der Klärschlammvererdung auch andere Möglichkeiten und ihre Vor- und Nachteile zur Sprache kamen.

Weitere in Bezug auf die Klärschlammvererdung wichtige Fragen wurden im Laufe des restlichen Tages von den drei anwesenden Mitarbeitern der Firma Eko-Plant GmbH beantwortet.

Dr. Ing. Udo Pauly ging zum Abschluss des Symposiums auf die Ziele und Inhalte einer Novellierung der Klärschlammverordnung sowie die daraus resultierenden Perspektiven in der zukünftigen Klärschlammverwertung ein. Natürlich durften während solch einer Veranstaltung auch die Pausen und damit verbundene Diskussionen und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch nicht fehlen. So gab es ausreichend Gelegenheit, Meinungen und Einschätzungen zu den verschiedenen Themenkomplexen kompetent zu diskutieren. Am Ende der Tagung wurden die Teilnehmer zu ihrer Zufriedenheit befragt. Die große Mehrheit gab an, solch eine Veranstaltung das nächste Mal wieder besuchen zu wollen.

Foto: Klärschlammvererdung war das Thema, zu dem die Stadt Gudensberg gemeinsam mit der Firma Eko-Plant Ende September einlud und informierte.



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