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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Freie Wähler: Ärztliche Schweigepflicht in Gefahr?

Schwalm-Eder. Die sozialpolitische Sprecherin des Freie-Wähler-Kreisverbandes Schwalm-Eder Christa Strohm warnt vor erheblichen Risiken, die in der Veranstaltung der Selbsthilfegruppe Asbestose Borken in Borken im Schwalm-Eder-Kreis dargestellt wurden. Die elektronische Gesundheitskarte, die ab 1. Januar 2009 in Nordrhein-Westfalen und stufenweise in den anderen Ländern, wie auch in Hessen, eingeführt wird, durchlöchere die ärztliche Schweigepflicht. Alle medizinischen Daten würden auf nur einem Server für alle Bundesländer gemeinsam gespeichert, zu dem die einzelnen Partner des Gesundheitswesens jederzeit Zugriff hätten. Aber auch Hacker könnten bisher streng geheime Daten abrufen.

Die Kosten für die Einrichtung der Hard- und Software gingen ins Unermessliche. Begünstige der Gesundheitskarte seien nicht die Patienten, sondern die Computerindustrie. Die Handhabung erfordere in den Arztpraxen einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand. Medikamente würden nicht mehr auf Rezept verordnet, sondern mit der Gesundheitskarte angewiesen. Sei das Einlesegerät defekt oder die Gesundheitskarte verlorengegangen, könne die Apotheke nicht mehr liefern.

Ein Eingreifen in bestehende ärztliche Befunde sei von allen „Zugriffpartnern“ möglich. Vertrauliche Gespräche mit dem Arzt gehörten dann der Vergangenheit an. „Diese Entwicklung müss gestoppt werden, den gläsernen Menschen darf es bei uns nicht geben“, fordert der FWG Kreisverband.



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