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Schäfer-Gümbel: Faible für den ländlichen Raum

Schwalm-Eder. „Bald rollen die Bagger, versprach Roland Koch. Doch nach dem Baustopp vor mehr als zehn Jahren rollen die Bagger an der A 49 bis heute nicht“, kritisierte Kochs Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel, Spitzenkandidat der hessischen SPD, am Mittwochnachmittag an der Autobahnauffahrt in Neuental-Bischhausen.

Trotz klarer Worte sei Schäfer-Gümbel kein Mann der Parolen, heißt es aus den Reihen seiner Partei. Die Genossen vor Ort habe der 39-jährige Spitzenkandidat aus Gießen schnell durch seine sympathische, offene und umgängliche Art überzeugt. An der A49 traf sich der „Mittelhesse mit Migrationshintergrund“, wie der in Oberstdorf geborene Schäfer-Gümbel sich selbst bezeichnete, mit Regine Müller (Landtagskandidatin im Wahlkreis 8), Günter Rudolph (Landtagskandidat im Wahlkreis 7),  Kreistagsvorsitzendem Michael Kreutzmann sowie Bürgermeistern aus der Region, um deutlich zu machen: die SPD steht zu wichtigen Infrastrukturprojekten. „Allen Unkenrufen zum Trotz“, unterstrich Günter Rudolph.

Die wiederholten Versuche, Zweifel zu säen, gingen nicht auf, machte Schäfer-Gümbel deutlich. Die SPD halte an den Planungen für den Flughafen Calden ebenso wie am Weiterbau der Autobahnen 44 und 49 fest. „Wer etwas anderes behauptet“, so betonte Schäfer-Gümbel mit Verweis auf den Koalitionsvertrag, „dem muss man die Lesekompetenz absprechen.“ Seine Mitstreiter forderte er zu mehr Selbstbewusstsein auf.

Klipp und klar sei in den Koalitionsverhandlungen zwischen der SPD und den Grünen in Wiesbaden der Weiterbau der nordhessischen Autobahnen, sowohl der A 44 als auch besonders der A 49 von Neuental-Bischhausen über Schwalmstadt bis zur A 5 vereinbart worden, hoben auch Rudolph und Müller hervor. Die Projekte würden auch zukünftig nicht geopfert. Die Autobahnen seien wichtige Lebensadern durch die Region.

Davon machte sich Thorsten-Schäfer-Gümbel beim Anschlusstermin in Gudensberg ein Bild. Dort besichtigte der SPD-Spitzenkandidat mit Rudolph sowie den Chattengau-Bürgermeistern den gemeinsamen Gewerbepark der Städte Gudensberg und Niedenstein an der A 49. Das interkommunale Projekt boomt. Erst vor kurzem ist die Rudolph Logistik-Gruppe als internationales Unternehmen in den Chattengau gezogen, um Verpackungsmaterial für VW zu lagern und aus der Region zu verteilen. Schon im März soll die zweite Halle für ein Logistikgeschäft fertig sein.

„Ich habe einen Faible für den ländlichen Raum“, machte der SPD-Spitzenkandidat bei seinem Besuch deutlich. Die Region und die Relevanz der A 49 wären ihm wohlvertraut, denn seine Schwiegereltern betrieben in Grebenstein einen Bauernhof, erklärte Schäfer-Gümbel. Unter der Regierung Koch seien die Strukturen in Hessen viel zu stark auf die Großstädte ausgerichtet worden, bemerkte er. Eine ausschließlich südhessische Politik gäbe es mit ihm nicht. So wolle die SPD zum Beispiel auch mehr Geld für die Dorferneuerung mobilisieren.

Eine straffe Tour durch die Landkreise absolvierte Schäfer-Gümbel in der vergangenen Woche. Nach seinem Aufenthalt im Chattengau ging es am Mittwochabend weiter zur Wahlkampfveranstaltung der SPD nach Borken.

Im Bild: Landtagsabgeordneter Günter Rudolph, SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel und Gudensbergs Bürgermeister Dr. Edgar Franke (v.l.).



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