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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Umsatzrückgang in der hessischen Industrie

Hessen. Die hessische Industrie hat im Oktober dieses Jahres einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen, der vor allem auf einen kräftigen Einbruch beim Kraftwagensektor zurückzuführen ist. Bei der Beschäftigung gab es im Vorjahresvergleich weiterhin eine Zuwachsrate, die erneut niedriger ausfiel als in den Vormonaten. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die Umsätze der hessischen Industrie mit 8,2 Milliarden Euro um 3,5 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Während die Inlandsumsätze nur leicht um 0,6 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro nachgaben, gingen die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern um 6,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zurück. Einem Umsatzanstieg von 3,8 Prozent auf zwei Milliarden Euro in die Eurozone stand ein Rückgang von 16 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro in die Nicht-Eurozone gegenüber.

Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verzeichneten im Oktober einen Umsatzrückgang von 42 Prozent auf 780 Millionen Euro. Mit 1,9 Milliarden Euro stagnierten die Umsätze in der Chemischen Industrie. Der Maschinenbau erhöhte seine Umsätze um 1,6 Prozent auf 880 Millionen Euro und die Hersteller von Metallerzeugnissen um 3,7 Prozent auf 650 Millionen Euro. Spitzenreiter war die Elektrotechnik mit einem Anstieg von 7,2 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

In den ersten zehn Monaten dieses Jahres verbuchte die hessische Industrie ein Umsatzplus von 4,1 Prozent auf knapp 81,7 Milliarden Euro. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um 3,8 Prozent auf 41,6 Milliarden Euro, die Umsätze auf den Auslandsmärkten nahmen um 4,4 Prozent auf 40 Milliarden Euro zu.

Die Beschäftigungssituation ist weiterhin erfreulich, die Zuwachsraten im Vorjahresvergleich sind aber rückläufig. Im Oktober lag die Beschäftigtenzahl der hessischen Industrie mit 373 400 um 1,1 Prozent höher als vor Jahresfrist. Im Juni hatte das Plus noch zwei Prozent und im September 1,5 Prozent betragen. Trotz der zuletzt deutlichen Auftrags- und Umsatzeinbußen übertrafen die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 48 500 Mitarbeitern das Vorjahresniveau um 0,3 Prozent. Eine Zunahme von ebenfalls 0,3 Prozent auf 57 900 Beschäftigte verzeichnete die Chemische Industrie. Der Maschinenbau verbuchte ein Plus von 1,1 Prozent auf 49 800 und die Hersteller von Metallerzeugnissen um 1,7 Prozent auf 31 900 Personen. Den stärksten Anstieg gab es bei der Elektrotechnik mit einer Zuwachsrate von 2,3 Prozent auf 58 400 Beschäftigte.



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