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Deutschland gegen Griechenland: Große Freude aufs Spiel

Kassel/Melsungen. Die Rothenbach-Halle und damit auch Kassel feiern am Sonntag, 15 Uhr, Länderspiel-Premiere: Die Deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft dort auf Griechenland im letzten offiziellen Testspiel auf deutschem Boden vor der am 16. Januar beginnenden Weltmeisterschaft in Kroatien. Auf das Spiel freuen sich nicht nur zahlreiche Handball-Fans in der Region. Auch für einige Funktionsträger wird dieses Ereignis einen ganz besonderen Stellenwert im Rahmen ihrer Tätigkeit rund um den Handball haben: Der Melsunger Orthopäde Dr. Gerd Rauch, ansonsten Mannschaftsarzt von Bundesligist MT Melsungen, betreut die griechische Nationalmannschaft während ihres Aufenthalts in Kassel. Den Kontakt stellten natürlich die für die MT spielenden Griechen Savas Karipidis, Grigorios Sanikis und Dimitrios Tzimourtos her. Für Dr. Rauch (49) ist dies der erste Einsatz als Arzt für eine Nationalmannschaft bei einem Länderspiel.

Ebenfalls ihr Debüt bei einem Länderspiel geben Karl-Klaus Thöne (Hofgeismar) und Erik Plettenberg (Kassel). Sie haben als Zeitnehmer und Sekretär bereits viele Bundesligaspiele (u.a. von der MT Melsungen) am Kampfgericht geleitet und waren überglücklich, als sie die Nachricht vom Deutschen Handball Bund für ihre Nominierung erhielten.

Das gleiche gilt für Heinrich Herwig, das MT-Urgestein. Der langjährige Mannschafts- und Schiedsricher-Betreuer der Melsunger Handballer wurde von DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß persönlich für die Begleitung der französischen Länderspiel-Referees auserkoren. „Das ist nochmal ein schönes Erlebnis für mich in meiner definitiv letzten Saison als Schiedsricherbetreuer“, freut sich der vitale Siebzigjährige, der bei den DHB-Referees landauf, landab einen hervorragenden Ruf genießt.

Er feiert zwar keine Länderspiel-Premiere, aber das Spiel in Kassel ist auch für ihn etwas ganz Besonderes. „So nahe an meinem Heimatort habe ich noch nie ein Länderpiel moderiert“, freut sich Bernd Kaiser. Der Lohfeldener, der seit zwölf Jahren für den DHB in ganz Deutschland unterwegs ist, hat über 125 Spiele, darunter zwei Weltmeisterschaften, am Mikrofon begleitet.

Der Spielort
Die 4.300 Karten für die Rothenbach-Halle waren bereits viereinhalb Stunden nach dem Vorverkaufsstart vegriffen. Seitdem die MT Melsungen am 26. Dezember 2007 dort Premiere feierte, ist die Halle nach den Spielen MT – THW Kiel (27.12.07) und MT – TBV Lemgo (02.02.08) nun zum dritten Mal bis auf den letzten Platz gefüllt. Zuvor wurden dort zu zwei weiteren Bundesligaspielen jeweils über 4.000 Zuschauer gezählt (4.012 Z., MT – SC Magdeburg, 05.04.08 und 4.200 Z., MT – TBV Lemgo 27.12.08).

V.I.P-Gäste
Wegen der großen Nachfrage nach V.I.P.-Karten zum Länderspiel wurden eigens zwei benachbarte Messehallen in einen riesigen V.I.P.-Bereich verwandelt. Toll dekoriert und ausgestattet mit einem ganz auf das Spiel abgestimmten deutsch-griechischen Büffet durch Nordhessens prominenteste Caterer, Thomas Nähler (Steinernes Schweinchen, Bad Wilhelmshöhe) und Rainer Holzhauer (Grischäfer Bad Emstal), werden über 600 Gäste das Länderspiel in launiger Atmpshäre „nachbereiten“ können. Musikalisch wird der Nachmittag stimmungsvoll umrahmt durch die vierköpfige „One-Night-Band“ aus Rheine.

Medien
Starke Beachtung der Medien dieses letzten offiziellen Testspiels der DHB-Auswahl auf deutschem Boden vor der am 16. Januar beginnenden Weltmeisterschaft in Kroatien: Über 30 Pressevertreter und Journalisten sind akkreditiert, darunter zwei Kamerateams von RTL und vom Hessenfernsehen.

Akteure des Länderspiel-Ausrichters MT Melsungen
Mit Savas Karipidis, Grigorios Sanikis und Dimitrios Tzimourtos stehen drei aktuelle Spieler und mit Giorgios Chalkidis (HSG Wetzlar) und Spyros Balomenos (HBW Balingen) zwei ehemalige Spieler der MT Melsungen im Aufgebot der griechischen Nationalmannschaft. Lediglich Grigorios Sanikis wird wohl nicht in der heimischen Rothenbach-Halle gegen Deutschland auflaufen. Der MT-Rückraumspieler leidet noch an den Auswirkungen einer grippalen Erkrankung – der Arzt hat ihm empfohlen, derzeit auf einen Wettkampf lieber zu verzichten.



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