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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Hessische Industrie mit Auftragseinbruch im November

Hessen. Die hessische Industrie, die bereits im Oktober ein deutliches Auftragsminus verzeichnete, musste im November 2008 eine noch kräftigere Abwärtsentwicklung hinnehmen. Inlands- und Auslandsnachfrage waren extrem schwach. Nach einem guten ersten Halbjahr war nicht mehr zu erwarten, dass das kumulierte Ergebnis für Januar bis November ebenfalls ins Minus kippt.

Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die preisbereinigten Auftragseingänge der hessischen Industrie im November 2008 um 22 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Aufträge aus dem Inland gingen um 24 Prozent, die Aufträge aus dem Ausland um 20 Prozent zurück. Besonders betroffen waren die Investitionsgüterproduzenten, die 29 Prozent weniger Aufträge erhielten, und die Vorleistungsgüterhersteller mit einem Rückgang von 24 Prozent. Glimpflicher davon kamen die Gebrauchsgüter- und Verbrauchsgüterproduzenten mit Abnahmen von zwölf bzw. 5,6 Prozent.

Die größten Industriebranchen mussten meist zweistellige Einbußen hinnehmen. Mit einem Rückgang von 9,9 Prozent schrammte die Elektrotechnik nur minimal daran vorbei. Da hier die ersten drei Quartale sehr gut liefen, wird das Jahresergebnis für diese Branche 2008 noch positiv sein. Das gilt nicht für die Chemische Industrie, die im November ein Minus von 19 Prozent verbuchte. Einen überdurchschnittlichen Nachfragerückgang mussten der Maschinenbau mit 29 Prozent und die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 27 Prozent hinnehmen. Beim Kraftwagensektor wurde das Vorjahresniveau um 23 Prozent verfehlt.

Der überaus deutliche Auftragsrückgang im Oktober und November hat der hessischen Industrie die bisherige Jahresbilanz von Januar bis November 2008 verhagelt. Nachdem es im ersten Halbjahr noch ein Plus von 3,9 Prozent gab, war im dritten Quartal eine Abnahme von 2,4 Prozent zu verkraften. Der Nachfrageeinbruch von elf Prozent im Oktober und 22 Prozent im November führten den kumulierten Wert ins Minus. Die hessische Industrie erhielt in den ersten elf Monaten des Jahres 2008 insgesamt preisbereinigt 1,8 Prozent weniger Aufträge als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Die Inlandsaufträge nahmen um 1,7 Prozent ab, die Aufträge von ausländischen Geschäftspartnern um 1,9 Prozent.



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