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Polizei präsentiert Kriminalstatistik 2008

pks_pressetext_2008-18Schwalm-Eder. Die Polizeidirektion Schwalm-Eder präsentierte am heutigen Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz die Polizeiliche Kriminalstatistik 2008. Kriminaldirektor Oliver Kusan, Leiter der Polizeidirektion Schwalm-Eder, eröffnete die Pressekonferenz mit der offiziellen Begrüßung der Vertreter der örtlichen Presseorgane. Polizeipräsident Wilfried Henning hatte es sich wie in den Jahren zuvor nicht nehmen lassen, an der Präsentation der Konferenz teilzunehmen. Er sparte angesichts des Ergebnisses, das heute präsentiert werden kann, nicht mit Lob gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeidirektion Schwalm-Eder.

Henning gab einen kurzen Überblick über die Kriminalitätsentwicklung des Polizeipräsidium Nordhessen insgesamt. Die 7869 im Schwalm-Eder-Kreis registrierten Straftaten machen 14,9 Prozent der Straftaten des gesamten Polizeipräsidiumsbereichs Nordhessen (52.825 Straftaten) aus. Mit der erreichten Aufklärungsquote (AQ) von 61 Prozent erzielte die Polizeidirektion Schwalm-Eder zusammen mit den Kollegen und Kolleginnen des Werra-Meißner-Kreises, die mit 61,1 Prozent Aufklärungsquote knapp darüber liegen, einen Spitzenwert in Nordhessen. Die Aufklärungsquote der weiteren Polizeidirektionen des Polizeipräsidium Nordhessen betrugen in Landkreis Waldeck-Frankenberg 56,9 Prozent, im Landkreis Kassel 52 Prozent und in der Stadt Kassel 53,5 Prozent.

Die Beamtinnen und Beamten der Polizeidirektion Schwalm-Eder leisteten damit wieder einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtergebnis des Polizeipräsidium Nordhessen. In gesamt Nordhessen wurde eine Aufklärungsquote von 55,6 Erreicht erreicht. Verglichen mit den Zahlen noch Anfang der neunziger Jahre liegen die Aufklärungsquoten seit einigen Jahren auf einem hohen Niveau. Damals lagen die Quoten um 40 Prozent.

Die Steigerungen der Aufklärungsquoten sind neben der persönlichen Leistung der Polizeibediensteten auch dem technischen Fortschritt in der Kriminaltechnik, geänderter rechtlicher Rahmenbedingungen und der stetig verbesserten technischen Ausstattung der Polizei zu danken.

Die insgesamt betrachtet vielversprechende Entwicklung der Kriminalstatistik ist nicht zuletzt das Ergebnis erfolgreicher, professioneller Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Schwalm-Eder-Kreis. Sie leisten engagierte Fahndungs-, Kontroll- und Ermittlungsarbeit. Auch höhere Präsenz von Polizei auf Straßen, Wegen und Plätzen und die Umsetzung unterschiedlicher Bekämpfungskonzepte der Polizei, wie die Intensivierung der Sicherung von DNA-Spuren und DNA-Untersuchungen, die weitere intensive Nutzung von AFIS (automatisiertes Fingeridentifizierungssystem) sowie die Mehrfach- und Intensivtäterprogramme, wirken sich positiv aus.

Oliver Kusan wies darauf hin, dass die positive Entwicklung und die damit verbundene Arbeitsleistung der Beschäftigten der Polizeidirektion Schwalm-Eder, die heute präsentiert werden kann, vor dem Hintergrund der zeit- und personalintensiven Gesamteinsatzlage des vergangenen Jahres betrachtet, eine zusätzliche Aufwertung erfährt. An dieser Stelle seien insbesondere der „Hessentag 2008“ wie auch der Komplex um die Auseinandersetzungen zwischen „Freie-Kräfte-Schwalm-Eder“ und Antifa-Gruppen zu nennen. (ots)



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