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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Neue Chancen für Arbeitslose über 50 Jahre

neupaertlSchwalm-Eder. Die Trägerversammlung der Arbeitsförderung Schwalm-Eder hat für das Jahr 2008 Bilanz gezogen und die Weichen für 2009 gestellt. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Arbeitsförderung Schwalm-Eder ab 2009 zum Beschäftigungspakt Perspektive  50+ in Nordhessen gehört und sich dadurch neue Unterstützungsmöglichkeiten für über 50-Jährige ergeben“, betonte der Vorsitzende der Trägerversammlung, Landrat Frank-Martin Neupärtl.  Die Arbeitsförderung erhält dafür rund 700.000 Euro zusätzlich und kann die Betreuungsrelation pro Arbeitsvermittler auf rund 150 Kunden verbessern (bisher waren es fast 300). Außerdem soll ab April 2009 ein „Job-Club“ durch einen Träger neue Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen.

„Künftig werden wir auch mit Stellenangeboten zu den Arbeitssuchenden vor Ort kommen. So werden wir vor Supermärkten und Rathäusern die Stellenangebote der Region aufzeigen“, erläuterte der Geschäftsführer der Arbeitsförderung Schwalm-Eder, Hans-Gerhard Gatzweiler. „Die zusätzlichen Mittel erhält die Arbeitsförderung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, muss dafür aber mindestens 150 ältere Arbeitslose in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse bringen, gelingt dies nicht, so muss zurückgezahlt werden“, betonte Neupärtl.

„Seit April 2006 konnte die Arbeitsförderung die Anzahl der Leistungsbezieher im Arbeitslosengeld II Bereich um 19 Prozent abbauen, im Bundesdurchschnitt gelang dies nur zu 8,4 Prozent. Dies zeigt deutlich, wie leistungsfähig unsere Arbeitsgemeinschaft mit den beiden Agenturen Kassel und Marburg und dem Landkreis ist“, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur Marburg, Waldemar Droß.

Für die Agentur Kassel unterstrich Detlef Hesse diese Aussage. Die im bundesweiten Vergleich guten Ergebnisse bei der Vermittlung in Arbeit und Ausbildung belegen dies deutlich.
Aufgrund der guten Ergebnisse und der guten Arbeit der beiden Geschäftsführer schlug Neupärtl die Wiederwahl von Hans-Gerhard Gatzweiler zum Geschäftsführer und Friedrich Berends zum stellvertretenden Geschäftsführer vor.  Diese erfolgte einstimmig bis zum Ende der Vertragslaufzeit der Arbeitsgemeinschaft bis Ende 2010.

Wie es dann weitergeht, ist derzeit noch immer unklar, denn in Berlin sind noch immer keine Entscheidungen gefallen, wie die Verfassungsmäßigkeit wieder hergestellt werden kann. Die Zeit drängt, denn in dieser Legislaturperiode kann die notwendige Grundgesetzänderung  nur noch bis Ende Januar in das parlamentarische Verfahren eingebracht werden. Die Arbeitslosen und die Mitarbeiter benötigten eine klare Perspektive, insbesondere bei den künftigen Herausforderungen, die in 2009 auf die Arbeitsgemeinschaft zukommen, betonten die drei Partner und sprachen sich für die Fortsetzung der Zusammenarbeit aus.



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