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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Brandstiftung an PKW und Missbrauch von Notrufen

Frielendorf. Beamte der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Homberg und der Kripo Homberg haben durch intensive, gemeinschaftliche Ermittlungen die absichtliche Inbrandsetzung eines PKW sowie sechs Fälle des Missbrauchs von Notrufen aufklären können. Gegen vier Tatverdächtige, drei Männer im Alter von 19 und 32 Jahren und eine 18-jährige Frau aus dem Schwalm-Eder-Kreis beziehungsweise aus dem Kreis Höxter, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung beziehungsweise Missbrauch von Notrufen eingeleitet. Die Tatverdächtigen räumten in ihrer Vernehmung die Taten ein.

Die Polizeistation Homberg und die Feuerwehr Frielendorf waren im Januar mehrfach zu Falschalarmen gerufen worden: 3. Januar, 21.05 Uhr – eine weibliche Person meldet anonym einen Fahrzeugbrand am Sportplatz Spieskappel; 3. Januar, 23.25 Uhr – eine weibliche Person meldet einen Gartenhüttenbrand in Spieskappel; 6. Januar, 22.51 Uhr – eine damals unbekannte Anruferin meldet einen Kellerbrand in der Straße Am Bahndamm in Spieskappel, es seien auch noch Personen im Keller; 8. Januar, 22.30 Uhr – eine Frau meldet einen schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Spieskappel und Obergrenzebach; 14. Januar, 22 Uhr – ein männlicher Anrufer meldet einen Zimmerbrand in Gebersdorf, eine Person sei noch im Zimmer; 18. Januar, 1.25 Uhr – ein Mann meldet einen Scheunenbrand in Verna.

Sämtliche Notrufe entpuppten sich als mutwillige Falschmeldungen. Der Notruf am 2. Februar um 2 Uhr nachts – in der Südstraße in Frielendorf brennt ein PKW – stimmte zwar insofern, dass dort tatsächlich ein PKW brannte. Allerdings handelte es sich nicht um einen echten Notfall, wie die späteren Ermittlungen ergaben. Das Auto war mutwillig angezündet worden. An dieser Tat waren nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen drei der vier Tatverdächtigen beteiligt. Motiv für die Inbrandsetzung des Autos: Am nächsten Tag stand die Einziehung des Autos durch die Bank an, bei der der Wagen finanziert war. Man hoffte, sich durch den Brand und die damit verbundene ebenfalls erhoffte Versicherungsleistung der Verbindlichkeiten gegenüber der Bank entledigen zu können. Diese Rechnung ging gründlich daneben und kann zur Nachahmung keinesfalls empfohlen werden.



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