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Hannover war eine Reise wert

Melsunger Leichtathleten zeigten Bemerkenswerte Leistungen über 300 Meter

martin-prokschHannover/Melsungen. Auf Einladung des Leichtathletik-Verbandes Niedersachsen starteten die Nachwuchs-Leichtathleten der MT 1861 Melsungen beim leistungsbezogenenen Sichtungswettbewerb im Sportleistungszentrum Hannover, um vor dem internationalen Schüler-Hallenmeeting noch einmal ihre Form zu überprüfen. Auch ohne die beiden amtierenden hessischen Schülermeisterinnen Katharina Wagner und Karolin Siebert konnte Trainer Alwin J. Wagner eine positive Bilanz ziehen. Er sei sich sicher, dass die vielseitigen Melsunger Schülerinnen und Schüler an die erfolgreiche Bilanz des letzten Jahres anschließen werden, denn die Ergebnisse seien immer unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, dass die Winter-Saison nur eine Durchgangsstation zum Sommer darstellt, in der das bisherige Training überprüft und erforderliche Feinjustierungen für den Sommer abgelesen werden können.

„Obwohl man im Winter in Melsungen nicht die optimalen Trainingsbedingungen hat – wenig Hallenzeiten und keine Möglichkeit mit Spikes in der Halle zu trainieren – kann derzeit wohl kaum ein anderer nordhessischen Nachwuchsverein so starke Ergebnisse aufweisen“, zeigte sich auch MT-Abteilungsleiter Hans-Jörg Engler optimistisch.

Nachdem bei den nordhessischen Hallenmeisterschaften in Bad Sooden-Allendorf der Schwerpunkt auf dem Weitsprung lag, absolvierten die Bartenwetzer in Hannover einen Dreikampf, bestehend aus dem 60m-Sprint, dem Weitsprung und dem abschließenden 300m-Lauf.

Martin Proksch, der bei den nordhessischen Hallenmeisterschaften als Vierter die 60 m in 7,92 Sekunden zurücklegte, bestätigte im niedersächsichen Leistungszentrum diese Zeit mit 7,94 Sekunden. Robin Hohmann lief mit 8,32 Sekunden die zweitschnellste Zeit. Aber auch Michael Hiob (8,60 Sek.) und Tobias Stang (8,67 Sek.) machten mit ihren Verbesserungen auf sich aufmerksam. Im Weitsprung reichte Martin ein gültiger Sprung. Mit seinen 5,06 m belegte in der Einzelwertung hinter Oliver Meene (Emden/Aurich) den zweiten Platz und konnte auch seinen Vorsprung gegenüber Robin Hohmann vergrößern.

Tobias Stang, der sehr gleichmäßig sprang, kam mit seinen 4,93 m näher an Robin Hohmann (4,69 m) heran. Mit 4,61 m machte Henri Alter, dem man den Trainingsrückstand anmerkte, ein paar Punkte gegenüber Michael Hiob (4,46 m) gut.  Der 300m-Lauf sollte dann die endgültige Entscheidung bringen. Bereits im ersten Lauf zündeten Robin Hohmann jungenmannschaft-hannoverund Tobias Stang ein wahres Feuerwerk und verwiesen Lokalmatador Bjarne Schülke (LG Hannover, 43,24 Sek.) auf Rang drei. Robin Hohmann, der auf den letzten Metern über mehr Tempohärte und Kraft verfügte, siegte in seinem ersten 300m-Lauf in glanzvollen 42,56 Sekunden. Dabei verfehlte er den Hallenrekord von Martin Proksch, der im Vorjahr in Dortmund 42,24 Sekunden gelaufen war, nur ganz knapp. Auch Tobias Stang erzielte mit 43,08 Sekunden eine starke Zeit. Im zweiten Zeitvorlauf belegte Michael Hiob in 45,03 Sekunden vor Henri Alter den zweiten Platz und hatte am Ende im Dreikampf 1223 Punkte gesammelt; Henri Alter kam auf 1062 Punkte. Wie schnell würde Martin Proksch diese 300m laufen können – lautete die Frage, denn Robin hatte 1394 Punkte und Tobias 1350 Punkte auf dem Konto.  Martin lief die ersten 200 m in glänzenden 27,5 Sekunden an und ließ auf dem letzten Drittel 14,1 Sekunden folgen. Damit stellte er mit 41,65 Sekunden einen neuen Hausrekord auf und siegte in seinem Lauf vor Markus Jahn (Wunstorf, 43,11 Sek.) und Roberto Fedro da Costa aus Hamburg. Mit 1530 Punkten siegte Martin Proksch im intern ausgetragenen Dreikampf und versucht nun beim internationalen Hallenmeeting am 15. März in Dortmund seine Bestleistung auf eine 40er Zeit zu drücken.

Dreikampfwertung der A-Schüler    (60 m    Weitsprung – 300m)
1. Martin       Proksch        7,94 – 5,06 –  41,65        1 530 Punkte
2. Robin       Hohmann        8,32 – 4,69 – 42,56        1 394 Punkte
3. Tobias       Stang            8,67 – 4,93 – 43,08        1 350 Punkte
4. Michael       Hiob            8,60 – 4,46 – 45,03        1 223 Punkte
5. Henri           Alter            8,81 – 4,61 – 49,05        1 062 Punkte

Bei den A-Schülerinnen lieferten sich Celine Kühnert und Stefanie Gille einen bis zum letzten Schritt spannnenden Wettkampf. Im Sprint über 60m lag Stefanie Gille mit 8,83 Sekunden nur einen Wimpernschlag vor Celine, die nach 8,86 Sekunden die Ziellinie überquerte. Einen guten Eindruck hinterließ auch Stefanie Klein, die sich nach langer Verletzungspause in celine-und-zweimal-steffiHannover zurückmeldete. Die 13jährige stellte mit 9,04 Sekunden eine neue persönliche Hallenbestleistung auf. Der Weitsprung sollte die Vorentscheidung bringen, obwohl Celine Kühnert (4,44 m) und Stefanie Gille (4,33 m) mit ihren Leistungen nicht zufrieden waren. Stefanie Kleins bester Sprung wurde mit 4,25 m gemessen. Nach zwei Wettbewerben lag Celine mit  950 Punkten vor Stefanie Gille (941 Punkten). Stefanie Klein hatte bis dahin 908 Punkte gesammelt.

Im ersten Lauf lief Stefanie Gille 250 m lang  ein beherztes und gutes Rennen und musste erst auf den letzten 50 m ihren hohen Anfangstempo Tribut zollen. Mit 46,57 Sekunden hatte sie sich im Dreikampf 1379 Punkte gesichert. Celine Kühnert benötigte im ihrem Lauf nur noch eine Zeit von 46.85 Sekunden, um den internen Dreikampf zu gewinnen. Aber anstatt mit Janne Aurich aus Braunschweig das schnelle Anfangstempo mitzugehen, verließ sich Celine auf das letzte Drittel ihrer Strecke. Nach 150 m lagen Stefanie Klein, die das erste Mal ein 300m-Rennen bestritt und Celine auf gleicher Höhe. Erst auf den letzten 100m zündete Celine den Turbo und belegte hinter der völlig einbrechenden J. Aurich (46,14 Sek.) mit 46,60 Sekunden den zweiten Platz – vor Stefanie Klein, die nach 47,90 Sekunden als Dritte die Ziellinie überquerte. Damit war klar: Diesen Dreikampf hatte Celine Kühnert mit 1387 Punkten,  8 Punkte vor Stefanie Gille und Stefanie Klein (1297 Punkte) gewonnen.

Dreikampfwertung der A-Schülerinnen    (60 m    Weitsprung – 300m)
1. Celine    Kühnert        8.86 – 4,44 – 46,60        1 387 Punkte
2. Stefanie    Gille            8,83 – 4,33 – 46,57        1 379 Punkte
3. Stefanie    Klein            9,04 – 4,25 –  47,90        1 297 Punkte



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