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Holzklotz-Wurf: DNA-Analyse läuft mit Priorität

holzklotz1Kassel. Der Holzklotz, der am vergangenen Freitag gegen 20.20 Uhr die Scheibe eines auf der A 7 fahrenden Lkw durchschlug, wurde per Kurier nach Wiesbaden gebracht und wird derzeit beim Hessischen Landeskriminalamt kriminalwissenschaftlich auf Spuren untersucht. Da das von der Kasseler Staatsanwaltschaft und der Kripo Kassel betriebene Verfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts läuft, wurde der Untersuchung beim LKA eine erhöhte Priorität eingeräumt.

Bei dem Holzklotz-Wurf, der nach den bisherigen Ermittlungen von einer Fußgängerbrücke über die A7 nahe der Anschlussstelle Kassel-Nord erfolgte, wurde der Lkw-Fahrer glücklicherweise nur leicht verletzt. Als mögliche Zeugen bittet die Kasseler Polizei jetzt auch eine fünf- bis sechsköpfige Gruppe Jugendlicher, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Die Gruppe war nach Angaben eines Zeugen am Freitagabend gegen 20 Uhr im Bereich des Heiligenröder Kreisels am Autohaus Ostmann, nur wenige Hundert Meter vom Tatort entfernt, unterwegs und könnte vielleicht wichtige Beobachtungen gemacht haben.

holzklotz2holzklotz3holzklotz4Der 39-jährige Lkw-Fahrer aus dem Raum Flensburg, der am Freitagabend auf der A 7 bei der Fahrt nach Süden mit seinem Lkw gerade im Begriff war, einen langsamer fahrenden Sattelzug zu überholen, hatte nach dem Einschlag des Holzscheits seinen Lkw zum Glück noch abfangen können. Obwohl die Frontscheibe in seinem Sichtbereich stark zerstört war, konnte er den 38-Tonner unter Kontrolle halten und ihn durch den dichten Verkehr über die rechte Fahrspur schließlich auf den Standstreifen lenken und sicher zum Stehen bringen. Anschließend informierte er über Notruf die Polizei, die sofort eine Fahndung und Spurensicherungsmaßnahmen einleitete. Die Fahndung blieb bislang ohne Erfolg.

Die Ermittler suchen nach wie vor dringend Zeugen, die am Freitagabend zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr im Bereich des Tatortes unterwegs waren und möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge, beobachtet haben. Dabei könnte auch eine Person aufgefallen sein, die ein solches Holzstück mitführte. Die Brücke, von der das Holzscheit auf die Autobahn geworfen wurde, verbindet auf Kasseler Seite den Dahlheimer Weg mit der Jahnstraße, die auf der gegenüber liegenden Seite von Niestetal-Heiligenrode in Verlängerung der Fußgängerbrücke verläuft.

Die Staatsanwaltschaft in Kassel hat eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und beweiskräftigen Überführung des Täters führen. Die Belohnung ist wie immer nicht für Personen bestimmt, zu deren berufsmäßigen Pflichten die Aufklärung von Straftaten gehört.

Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Telefon (0561) 910-0.



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