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Betriebsratsvorsitzende fordern Unterstützung für Opel

Jürgen Stumpf (VW) und Dieter Seidel (Mercedes) setzen sich für Fairness ein

Kassel. In einer gemeinsamen öffentlichen Erklärung machen sich die Betriebsratsvorsitzenden des Volkswagen-Werkes Baunatal, Jürgen Stumpf, und des Mercedes Benz-Werkes Kassel, Dieter Seidel, für einen fairen Umgang mit dem Automobilhersteller Opel stark. „Wir setzen uns als Betriebsratsvorsitzende bei Volkswagen und Mercedes Benz nachdrücklich für eine Unterstützung des Opel-Konzerns durch die öffentliche Hand und damit den Erhalt der Arbeitsplätze bei Opel ein“, heißt es in dem Schreiben. Durch eine Insolvenz von Opel würden weder bei Volkswagen und Mercedes Benz noch in der übrigen Automobilindustrie Arbeitsplätze gesichert.

Das Gegenteil sei der Fall: Durch den Wegfall von Aufträgen wären nicht nur tausende Arbeitsplätze bei Opel direkt, sondern weitere in der Zulieferindustrie gefährdet. „Wir distanzieren uns ausdrücklich von Äußerungen aus den Vorständen der Automobilindustrie, der Geschäftsleitung des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und Teilen der Politik, die eine öffentliche Unterstützung für Opel ablehnen. Diese Haltung ist angesichts des drohenden tausendfachen Arbeitsplatzverlustes unverantwortlich und zynisch. Die Kolleginnen und Kollegen bei Opel haben gerade in einer Weltwirtschaftskrise Anspruch auf eine faire Chance, in die Selbstständigkeit zu starten, sowie auf gesellschaftliche Solidarität. Wer in diesen Tagen darauf hofft, die Krise könne zur Marktbereinigung genutzt werden, der wird unseren entschiedenen Widerspruch ernten.“

Verantwortlich für die Schieflage bei Opel seien nicht die Beschäftigten. Verantwortlich für die Weltwirtschaftskrise könnten auch nicht einzelne Unternehmen gemacht werden – und das Abwickeln eines Automobilunternehmens bringe eine Lösung der CO²-Problematik auch nicht näher. „Staatliche Unterstützung für Opel ist deshalb nicht zuletzt ein Gebot der Fairness. Die Unterstützung von Opel kann, muss aber nicht vorübergehend sein. Das Beispiel Volkswagen zeigt, dass eine weitgehende Mitbestimmung der Arbeitnehmer kein Hindernis, sondern von Nutzen ist.“



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