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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Dr. Thomas Zippert nicht zum Bischof der EKM gewählt

dr-thomas-zippertSchwalmstadt-Treysa. Dr. Thomas Zippert, Leiter der Hephata Akademie für soziale Berufe, bleibt in Hephata. Bei der Wahl zum Bischof der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland (EKM) in Wittenberg setzte sich die Gegenkandidatin, Oberkirchenrätin Ilse Junkermann aus Stuttgart, durch. Im dritten Wahlgang wählte die Mitglieder der Landessynode sie mit 76 von 94 abgegebenen Stimmen.

„Bei mir herrschen momentan die drei E’s vor: Erschöpfung, Erleichterung, Enttäuschung“, so Dr. Thomas Zippert im Nachgang zur Wahl. Erschöpfung, weil er das vergangene halbe Jahr für eine Kirche gedacht und gearbeitet, sich unter anderem einem anstrengenden Befragungsverfahren und Medieninteresse gestellt habe. Erleichterung, weil „uns als Familie nun zwei bis vier Jahre das Wohnen an zwei Standorten erspart bleibt. Denn das Bischofsamt hätte keine Fünf-Tage-Woche bedeutet.“ Aber auch Enttäuschung, „weil mein Modell von Kirche, die Gemeinde neu zu denken, nicht angekommen ist.“ Kirche und Diakonie näher zusammen zu bringen, bei seiner Arbeit in Hephata ein Hauptziel, stehe in manchen Kerngemeinden nicht ganz oben an. Zippert erklärt sich dies damit, dass die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland vier Jahre Fusionsarbeit hinter sich habe und nun Ruhe einkehren lassen wolle. „Mein Programm war jetzt nicht dran, mir war vorher bewusst, dass ich damit ein Risiko eingehe, andererseits wollte und konnte ich mich aber auch nicht verstellen.“

Zwei Drittel-Mehrheit
Im ersten Wahlgang hatte Zippert 32 Stimmen, Junkermann 52 erhalten. Im zweiten Wahlgang erhielt er 31, die 51-jährige Theologin 59 Stimmen. Damit schied Zippert automatisch als Kandidat aus. Junkermann musste dann im dritten Wahlgang von einer zwei Drittel-Mehrheit gewählt werden. Bei der geheimen Wahl der Landessynode waren neben 84 Kirchenparlamentariern auch die Regionalbischöfe und die Dezernenten des Landeskirchenamtes wahlberechtigt, die ansonsten kein Stimmrecht in der Synode haben. Junkermann soll am 29. August in das auf zehn Jahre befristete Bischofsamt eingeführt werden. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland entstand zu Jahresbeginn aus der Fusion der Thüringer Landeskirche und der Kirchenprovinz Sachsen und zählt rund 910.000 Mitglieder. Dis bisherigen Bischöfe werden im Juni aus ihren Ämtern verabschiedet. (me /www.ekmd.de)



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