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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Lohnkosten stiegen in Hessen 2008 um 1,8 Prozent

Hessen. Im Jahr 2008 ist in Hessen das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer, die sogenannten Lohnkosten, um 1,8 Prozent auf 37 870 Euro gestiegen. Dies zeigen aktuelle, noch vorläufige Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“. Diese Angaben beziehen sich auf in Hessen beschäftigte Arbeitnehmer. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, lagen in Hessen die Lohnkosten um 3700 Euro je Arbeitnehmer über dem Bundesergebnis (34 170 Euro je Arbeitnehmer) und 2580 Euro je Arbeitnehmer über dem Niveau der alten Bundesländer (ohne Berlin). Damit nahm Hessen, wie in den Vorjahren, den zweiten Platz hinter Hamburg (39 960 Euro je Arbeitnehmer) im Ländervergleich ein. In Deutschland stiegen die Lohnkosten um 2,0 Prozent.

Insgesamt lag das Arbeitnehmerentgelt, das die Bruttolöhne und -gehälter sowie die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung umfasst, im Jahr 2008 in Hessen bei gut 105 Milliarden Euro und damit um 3,3 Prozent höher als im Vorjahr. Neben dem Anstieg der Pro-Kopf-Werte war hierbei auch die Zunahme der Arbeitnehmerzahl um 1,4 Prozent wirksam.
Die Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer, d. h. das Einkommen aus unselbstständiger Arbeit inklusive aller Sonderzahlungen und Sachleistungen, stiegen im Jahr 2008 in Hessen um 2,2 Prozent und damit geringfügig schwächer als in Deutschland (plus 2,3 Prozent).

Die Bruttoverdienste in Hessen lagen mit durchschnittlich 30 770 Euro je Arbeitnehmer deutlich über dem Bundesergebnis (27 750 Euro je Arbeitnehmer). Ursächlich für den Unterschied ist vor allem ein Ost-West-Gefälle. Vergleicht man Hessen mit dem alten Bundesgebiet ohne Berlin beträgt die Differenz 2050 Euro je Arbeitnehmer. Der Grund hierfür liegt in der produktiven Wirtschaftsstruktur Hessens. Im Wirtschaftsbereich „Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleistungen“ werden gut 26 Prozent der hessischen Bruttoeinkommen verdient, gegenüber knapp 17 Prozent im Bundesgebiet. Weiterhin liegen die Verdienste in diesem Wirtschaftsbereich mit 36 860 Euro je Arbeitnehmer in Hessen um 8190 Euro höher als in Deutschland (28 670 Euro je Arbeitnehmer). Zu dem Niveauunterschied kommt hier zusätzlich eine Gewichtungsdifferenz.

Die niedrigsten Bruttoeinkommen wurden im Jahr 2008 in Hessen mit 17 520 Euro je Arbeitnehmer im Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ erzielt. Dieser Bereich besitzt allerdings ein geringes gesamtwirtschaftliches Gewicht. Mit 51 890 Euro je Arbeitnehmer wurden im Kredit- und Versicherungsgewerbe die höchsten Einkommen erzielt.

Die Bruttolohn und -gehaltssumme insgesamt betrug in Hessen im Jahr 2008 knapp 86 Milliarden Euro; 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr.



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