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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 15. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Ideenschmiede Ehrenamt am Beispiel der Tafeln

Schwalm-Eder. „Ehrenamtliche Arbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil sozialer Dienste und Einrichtungen. Sie verdient Förderung und Anerkennung. Dem dienen im Schwalm-Eder-Kreis die Austauschtreffen der Anlaufstelle Ehrenamt“, so Landrat Neupärtl in einer Pressemitteilung. Am Montag, 27. April von 16 bis 19 Uhr findet im Diakonischen Werk Schwalm-Eder, Pfarrstraße 13 in Homberg, die zweite Ideenschmiede statt, zu der alle am Ehrenamt Interessierten herzlich eingeladen sind.

Im ersten Teil des Nachmittags wird die spezifische Form des bei Tafeln üblichen Engagements, das Zusammenwirken von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen, am Beispiel der Homberger Tafel vorgestellt. Die Tafeln in Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain wurden durch das Diakonische Werk im Schwalm-Eder-Kreis angeregt und zusammen mit Ehrenamtlichen aufgebaut. Die Arbeit vor Ort wird von Anfang an von Ehrenamtlichen organisiert und praktisch durchgeführt, Ziele werden gemeinsam verfolgt, Verantwortung geteilt. So bieten sich die Tafeln an zur exemplarischen Erörterung des viele Ehrenamtliche betreffenden Miteinanders von Haupt- und Ehrenamt.

Im zweiten Teil der Ideenschmiede besteht Gelegenheit, die Räume der Homberger Tafel in der Obertorstraße zu besichtigen. Als Gesprächspartner stehen Pfarrerin Margret Artzt und Matthias Pohl, Mitarbeitende des Diakonischen Werkes, sowie der Koordinator der Homberger Tafel, Peter Laukner, zur Verfügung. Die Moderation übernimmt Silvia Scheffer vom Diakonischen Werk.

Konkrete Projektvorstellung einerseits und allgemeiner Austausch Ehrenamtlicher andererseits halten sich bei den Ideenschmieden die Waage. Als Ergebnis der Demografiekonferenz in Borken im Herbst 2008 wird eine „Schatzsuche“ im Schwalm-Eder-Kreis angeboten, um erfolgreiche Ehrenamtsprojekte vor Ort kennen zu lernen und dort grundlegende Herausforderungen freiwilligen Engagements gemeinsam zu bearbeiten. Den Auftakt bildete im Januar die erste Ideenschmiede im Café für Alt und Jung in Wabern. Im Lauf des Jahres 2009 wird die „Schatzsuche“ fortgesetzt, alle angebotenen Seminare können selbstverständlich einzeln besucht werden. Gern werden thematische Wünsche und Anregungen für die Programmgestaltung aufgenommen.

Kontakt:
Anlaufstelle für soziale bürgerschaftliche/ehrenamtliche Arbeit im Schwalm-Eder-Kreis
Trudi Michelsen
34576 Homberg (Efze) Parkstr. 6
Telefon (05681) 775-191, Fax: (0568) 775-704 023
E-Mail: trudi.michelsen@schwalm-eder-kreis.de



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Ein Kommentar zu “Ideenschmiede Ehrenamt am Beispiel der Tafeln”

  1. Tafelkunde

    Zu den Tafeln sei zu sagen:
    Man steht nach wie vor als „Bittsteller“ vor dem Tresen und ist der „Willkür“ der Ehrenamtlichen“ hinter dem Tresen ausgeliefert.
    So könnte man vor der Ausgabe grob festlegen was jeder erhält, am Ausgang einen „Korb“ anbieten, in dem das lie was man als Tafelkunde evtl nicht möchte und sich dafür etwas nehmen was ein anderer nicht wollte.

    Der eine Junggeselle erhält 3 Fertiggerichte weil er eine Dame gut kennt, der andere daneben eine Dose Erbsen und Möhren.
    Der eine kriegt Bananen die man verkaufen könnte – der andere daneben solche die außen nur noch schwarz sind.
    Dazu dann noch ein Gedränge bei gleichem Raumangebot, weil man der steigenden Zahl an Bedürftigen nicht durch längere Öffnungszeiten Rechnung trägt.

    Was manchmal an Obst, Gemüse und Salaten ausgegeben wird ist wirklich unzumutbar.
    Letzte Woche : 3 Paprika mit schwarzen Flecken – innen Schimmel, Tomaten die Schimmelflecken um die Stielöffnung hatten, faule Pflaumen, 1 Kopf gelber Salat der bis auf 3 cm wegzuschmeißen war, 1 Kohlkopf innen faul, Erdbeerenpackungen deren Inhalt zum teil verschimmelt ist usw.

    Einen „Kunden“beirat gibt es nicht, Vorschläge die vor etwa einem Jahr zur besseren Organisation gemacht wurden sind vermutlich im Papierkorb gelandet, weil ein Tafelkunde kann doch ich Bitte sie, nicht mehr von Organisation verstehen wie ein Pfarrer oder ein pensionierter Kirchendiener.

    Dazu dann noch folgendes (Selbst)Gespräch eines ehrenamtlichen Helfers im Beisein von Tafelkunden:
    Was ich heute noch alles machen muss, und die Kilometer die ich fahre mit meinem Privatwagen, wer bezahlt mir den Sprit?
    Antwort eines Tafelkunden: Entweder ehrenamtlich ohne klagen – oder lass es sein.
    Ach ja: Der „Arme“ Ehrenamtliche hat ein paar tausender Pension / Rente und fuhr einen doch etwas größeren SUV.

    Gesagt sei aber auch: Die meisten der ehrenamtlichen sind liebenswerte, humorvolle, fleißige und hilfsbereite Damen.
    Ihnen und allen stillen Helfern sei trotz mancher Misslichkeiten gedankt.


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