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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Jeder achte Einwohner von Armut bedroht

Hessen. Im Jahr 2007 bestand für zwölf Prozent der hessischen Bevölkerung ein Armutsrisiko, da sie mit weniger als 764 Euro im Monat auskommen mussten. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, lag Hessen unter den Bundesländern damit hinter Baden-Württemberg und Bayern an dritter Stelle; nur diese beiden Länder hatten niedrigere Quoten. Überdurchschnittlich hoch war die Armutsrisikoschwelle für Erwerbslose (44,5 Prozent) und Alleinerziehende (33,3 Prozent). Von der Bevölkerung mit Migrationshintergrund waren 23,0 Prozent von Armut bedroht, während bei den Deutschen ohne Migrationshintergrund diese Quote bei 8,3 Prozent lag.

Das Armutsrisiko ist unterschiedlich auf die hessischen Regionen verteilt. Deutlich niedriger als im Landesdurchschnitt war es in den ländlichen Regionen des Regierungsbezirks Darmstadt, vor allem im Hochtaunus-, Main-Taunus- und Rheingau-Taunus-Kreis mit 6,8 Prozent. Mehr als doppelt so hoch war mit 14,0 Prozent die Armutsgefährdung in den kreisfreien Städten Offenbach am Main, Darmstadt und Wiesbaden. Noch höher war es mit 14,4 Prozent in den Kreisen des  Regierungsbezirks Gießen und mit 15,9 Prozent am höchsten in der Stadt Kassel und den Landkreisen Kassel und Waldeck Frankenberg. Ein dem Landesdurchschnitt entsprechendes Risiko errechnete sich für die Einwohner der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main sowie die osthessischen Kreise Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder-Kreis und Werra-Meißner-Kreis.



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