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Neue Touristenattraktion: Fahrradseilbahn eröffnet

fahrradseilbahnBeiseförth. Aus einer verkehrlichen Zwangssituation kann eine Touristenattraktion werden:  Zur Verbesserung eines Streckenabschnittes des Hessischen Radfernweges R1 zwischen den Orten Malsfeld-Beiseförth und Morschen-Binsförth sollte ursprünglich eine Verbreiterung der Kreisstraße 131 durch den Bau eines separaten Radweges erfolgen. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten wurden jedoch für den Bau des Radweges, einer Fähre oder der Bau einer Brücke so hohe Kosten veranschlagt, dass diese Lösungen nicht wirtschaftlich vertretbar waren.

„Während anderenorts bei derart ungünstigen Rahmenbedingungen das Planvorhaben aufgegeben worden wäre, wurde hier nach einer weiteren Lösung gesucht und diese von den Gemeinden Malsfeld und Morschen umgesetzt“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch am Mittwoch in Morschen-Binsförth. „Deshalb freue ich mich besonders, heute mit den beiden Bürgermeistern Herbert Vaupel, Malsfeld, und Herbert Wohlgemuth, Morschen, die Fahrradseilbahn eröffnen zu können“.

Wie Posch weiter mitteilte, unterstützt das Land Hessen den Bau der Seilbahn im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung mit rund 93.000 Euro. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich nach dem derzeitigen Stand auf rund 134.000 Euro.

Vor allem hervorzuheben ist, dass die inzwischen fertig gestellte Seilbahn ganzjährig betrieben werden kann und nicht durch Betriebszeiten einer Fähre oder durch Hochwasser eingeschränkt wird. Ein Transportkorb kann von den beiden Haltepunkten aus vier Personen mit Fahrrädern aufnehmen und mittels eines mechanischen Antriebssystems von den Passagieren selbst über eine Strecke von rund 50 Metern zur anderen Uferseite bewegt werden. Der Korb „schwebt“ dabei cirka zwei Meter über dem Wasserspiegel der Fulda.

„Mit dieser Lösung wird vermieden, dass Radfahrer ihren Weg auf der sehr engen und durch eine lange Kurve unübersichtlichen Kreisstraße fortsetzen müssen. Auf unkonventionelle Weise werden Radfahrer zur anderen Seite der Fulda gebracht, in einer Art und Weise, die ein Erlebnis für sich ist. Ein besonderes Ereignis gerade auch für Kinder, bei denen das Interesse für das Radfahren hier in spielerischer Weise geweckt wird. Dies wird den Beliebtheitsgrad des Fuldaradweges R1 weiter erhöhen“, so der Minister.



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