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DGB-Senioren fordern zukunftssichere Rentenformel

Nordhessen. Der DGB-Seniorenarbeitskreis begrüßt den Bestandssicherungsbeschluss des Deutschen Bundestages zur Rentenversicherung. Darüber hinaus fordert der Arbeitskreis eine zukunftssichere Rentenformel und die Wiedereinführung der Rente nach Mindesteinkommen, wie sie bis 1992 bestand. „Es gibt Menschen die von künftiger Altersarmut bedroht sind“, so Heinz Fister, Vorsitzender des DGB-Seniorenarbeitskreises. Dies treffe zu, wenn über lange Phasen unterdurchschnittlich verdient wurde, etwa durch Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung oder Niedriglöhne. Gleichfalls negativ wirkten sich lange Zeiten ohne- oder mit niedrigen Rentenversicherungsbeiträgen aus. Beispiele hierfür sind ein später Berufseinstieg, Arbeitslosigkeit oder Pflegezeiten.

„Die Erwerbsbiographien der Menschen sind heute voll von Brüchen und Phasen schlecht bezahlter Arbeit“, so Fister weiter. Das Risiko der Altersarmut betreffe dabei besonders Personen, bei denen mehrere der vorgenannten Faktoren zusammen kommen, häufig seien das Frauen. Diese Beschäftigten verfügen häufig über keine finanziellen Spielräume, um ihre ohnehin geringe gesetzliche Rente im nötigen Umfang durch private Vorsorge auszugleichen. „Die Rentenformel muss dringend an die Realitäten auf dem Arbeitsmarkt angeglichen werden. Ansonsten wird die Altersarmut für künftige Generationen vom Rand- zum Massenphänomen“, fordert Fister die Politik zu Handeln auf.



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