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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Autobahn-Projekte bleiben im Fokus der Wirtschaft

Nordhessen. Die zügige Fertigstellung der A 49 und A 44 sowie die mittelfristige Realisierung des Lückenschlusses der A4 im südlichen IHK-Bezirk sind für die Perspektiven unserer Wirtschaft von überragender Bedeutung, so das Fazit von IHK-Präsident Dr. Viessmann in der Juli-Vollversammlung der IHK Kassel. Zuvor hatte IHK-Geschäftsführer Ulrich Spengler der Vollversammlung einen Statusbericht zur aktuellen Situation der Verkehrsinfrastrukturprojekte vorgestellt. Die Vollversammlung begrüßte, dass die IHK-Organisation in diesem Jahr die Mobilität zum Jahresschwerpunktthema ausgewählt habe. Für Nordhessen zogen sie eine insgesamt befriedigende Bilanz, warnten aber vor den Konsequenzen mangelnder Finanzausstattung und zunehmender Klagebereitschaft. Beides, so Spengler, könnte langfristig das bisher Erreichte in seinen positiven Auswirkungen deutlich dämpfen und die günstigen Entwicklungsprognosen für die regionale Wirtschaft trüben.

In seiner Bewertung der aktuellen Entwicklung in Nordhessen stellte der IHK-Präsident fest, „dass wir uns auf der Talsohle befinden, aber leider kaum einschätzen können, mit welchem Zeithorizont wir wieder eine wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung erwarten können. Über allem“, so schloss Dr. Martin Viessmann seine Ausführung zu diesem Thema, „gehen wir aber davon aus, dass wir diese Krise meistern werden. Nordhessen bzw. unser IHK-Bezirk ist mit seiner weltwirtschaftlichen Verflechtung naturgemäß von Auftragseingangsrückgängen betroffen, vor allem in der mobilitätsorientierten Industrie, der Logistik und damit verbundenen Dienstleistungen. Dem stehen erfreulicherweise aber auch viele Unternehmen in ganz anderen Wirtschaftsbereichen gegenüber, die nach wie vor sehr erfolgreich auf den Weltmärkten tätig sind.“

Präsidiumsbeschluss zu Metakus
In seinem Bericht an die Vollversammlungsmitglieder hatte der Präsident über das Beratungsergebnis in der vorangegangenen Präsidiumssitzung zu einer etwaigen Beteiligung am Zentrum für Metallformgebung Metakus in Baunatal’, das im Kern Forschung und Entwicklung für die Metallformgebung leistet, informiert. Das Präsidium betonte ausdrücklich „die sehr hohe strukturelle Bedeutung für den Wissenstransfer in unserer Region“, lehnte aber aus rechtlichen und ordnungspolitischen Gründen eine unmittelbare Beteiligung als Gesellschafter ab.



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