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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Polizei stellt Drogenlabor sicher

Schwalmstadt. Nach monatelangen umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Marburg und der Regionalen Kriminalinspektion Schwalm-Eder gelang es am 1. Juli, ein privates chemisches Labor in Schwalmstadt zu lokalisieren, in dem nach derzeitigem Ermittlungsstand synthetische Drogen, vorwiegend Amphetamin, hergestellt wurden. Den letzten, entscheidenden Hinweis auf das Labor in Schwalmstadt konnten Beamte der Regionalen Kriminalinspektion Schwalm-Eder während einer Durchsuchung einer anderen Wohnung im Schwalm-Eder-Kreis am 1. Juli erlangen. Bei dieser Durchsuchung wurden 335 Gramm Amphetamin sichergestellt und eben auch Hinweise auf das Labor aufgefunden.

Per Eilanordnung des Amtsgerichts Marburg, die noch am gleichen durch die Staatsanwaltschaft Marburg beantragt worden war, erfolgte die sofortige Durchsuchung des Hauses in Schwalmstadt, in dem sich das Labor befinden sollte. Zu der Durchsuchungsmaßnahme wurden Spezialisten des Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Institutes des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) hinzugezogen. Um schon vor Ort einzelne Stoffe bestimmen zu können, führten die Kräfte des HLKA ein mobiles Labor mit. Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahme, die am Folgetag fortgesetzt wurde, konnten die dringenden Verdachtsgründe bestätigt werden.

In einem Raum des Hauses war ein chemisches Labor eingerichtet. Die Durchsuchungskräfte fanden eine geringe Menge eines synthetischen Stoffes, der inzwischen als Betäubungsmittel (BTM) identifiziert ist sowie (frei erwerbbare) Ausgangsstoffe, die zur Herstellung von BTM verwendet werden können.  Gerätschaften, die zur Herstellung von Betäubungsmitteln verwendet worden sein können, wurden zur weiteren Beweissicherung sichergestellt. Die erforderlichen weiteren Untersuchungen werden beim HLKA durchgeführt.

Der Beschuldigte wurde am Donnerstag, parallel zur Durchsuchung in Anwesenheit seines Rechtsanwaltes von Polizeibeamten vernommen. Er räumte ein, Betäubungsmittel in seinem Labor hergestellt zu haben. Die Frage, welche Mengen welcher Drogen über welchen Zeitraum von dem Beschuldigten in diesem Labor hergestellt worden sind, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantwortet werden. Hierzu muss die Auswertung der durch die Durchsuchung gewonnen Erkenntnisse abgewartet werden. Dem Beschuldigten wird, unter Zugrundelegung des derzeitigen Ermittlungsergebnisses, Herstellung von und Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen vorgeworfen. Er ist bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Der Mann wurde nach seiner Vernehmung, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft, wieder auf freien Fuß gesetzt.



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