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Jugend trainiert für Olympia: GSM-Mädchen Landessiebte

aw-090708aGelnhausen/Melsungen. Beim Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Gelnhausen belegten die Mädchen der Melsunger Gesamtschule mit 6518 Punkten den 7. Platz und verfehlten ihr Ergebnis vom Vorkampf in Bad Wildungen (7051 Punkte) um mehr als 500 Punkte. Nach den krankheitsbedingten Absagen von Stefanie Gille und der zweifachen hessischen Schülermeisterin Katharina Wagner bestand für die Melsunger Schülerinnen nur wenig Hoffnung, sich als Landessiegerinnen für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren. Dabei fing dieses Finale glänzend an, denn im Ballweitwurf stellten Lea Sperl (46 m) und Janina Rohde (45 m) persönliche Bestleistungen auf und erzielten 1025 Punkte. Auch Theresa Führ aus Kirchhof überzeugte mit guten 43,50 m.  Mit diesem Superergebnis lagen die Gesamtschülerinnen aus Melsungen nur 26 Punkte hinter den Mädchen von der Albert-Schweitzer-Schule aus Alsfeld zurück.

Den ersten Dämpfer für das Melsunger Team gab es beim Sprint über 75 m, denn sowohl Franziska Sommerlade (10,82 Sek.) als auch Celine Kühnert (10,84 Sek.) blieben bei  einem Gegenwind von 1,5 m/sec.  hinter den Erwartungen zurück und sicherten sich nur 886 Punkte, so dass die Mannschaft mit 1911 Punkten auf Rang vier zurückfiel. Karolin Siebert, die als dritte Läuferin an den Start ging, kam mit 10,94 Sekunden nicht mehr in die Wertung. Hier vermisste man eine gesunde Katharina Wagner, die im Stande gewesen wäre, die 75 m unter 9,70 Sekunden zu sprinten und damit für die nötige Punktzahl zu sorgen.

aw-090708bIm Hochsprung überraschte die zwölfjährige Janina  Rohde mit 1,46 m, die ihre Bestleistung um drei Zentimeter verbessern konnte. Auch Stefanie Klein durfte sich freuen, denn sie bezwang zum ersten Mal 1,38 m, so dass dieses Duo 913 Punkte sammeln konnte. Nach drei Wettbewerben fielen die Melsunger trotz dieser guten Hochsprungleistungen mit 2854 Punkten hinter Korbach (2854 P.) auf Rang fünf zurück. An der Spitze bauten die Mädchen aus Alsfeld ihre Führung auf 3094 Punkte aus.

Nach dem Kugelstoßen mussten Melsungens Gesamtschülerinnen, die von Sportlehrer Andreas Hesse begleitet wurden, ihre Ambitionen für das Bundesfinale endgültig begraben. Lea Sperl erreichte lediglich 8,09 m (393 Punkte) und Janina Rohde, die zwei Wochen ihren rechten Arm in einem Gipsverband verpackt hatte, war muskulär noch so geschwächt, dass sie mit 7,83 m gar unter der 8m-Marke blieb.  Mit 774 Punkten büßte man ca. 130 Punkte ein und landete nach vier Wettbewerben mit 3598 Punkten auf den 6. Platz.

Nach dem Sprint und Hochsprung vermisste man Katharina Wagner besonders beim Weitsprung, wo Franziska Sommerlade zwar mit 4,61 m überzeugen konnte, aber Celine Kühnert ein Opfer ihrer Nerven wurde.  Der weiteste ihrer vier Sprünge wurde nur mit 4,33 m gemessen, so dass in diesem Wettbewerb noch einmal über 100 Punkte verloren gingen.  Mit 4578 Punkten behauptete man den sechsten Platz, aber die Mädchen aus Hofgeismar (4538) und von der Gutenbergschule in Wiesbaden (4529) kamen immer näher. Noch zwei Wettbewerbe standen auf dem Programm und mit dem 800m-Lauf sollte der Höhepunkt aus Melsunger Sicht kommen.  Karolin Siebert, die Landesschülermeisterin, bestimmte von Anfang an das Tempo und ließ den einundzwanzig Mitstreiterinnen keine Chance. Mit 2:27,12 Minuten lief sie ihr bisher zweitschnellstes Rennen und erhielt dafür 527 Punkte. Auch Stefanie Klein überzeugte mit 2:37,28 Minuten. Damit belegten das Melsunger Duo gegen die zum Teil zwei Jahre ältere Konkurrenz Platz eins und vier. Julia Klute aus Schwarzenberg zeigte sich mit 2:50,91 Minuten ebenfalls verbessert, kam aber mit dieser Zeit nicht mehr in die Wertung.  Mit dieser Laufdemonstration hatte man sich vor dem abschließenden Staffelwettbewerb über 4×75 m mit 5578 Punkte wieder auf Rang fünf verbessert. Uneinholbar mit 5875 Punkten lagen die Mädchen aus Alsfeld in Führung. Spannend war eigentlich nur noch die Frage, ob sie die Vorkampfleistung der Melsunger Schülerinnen von 7051 Punkten verbessern würden.

Leider hatte das Melsunger Quartett mit Celine Kühnert, Franziska Sommerlade, Lea Sperl und Karolin Siebert keinen guten Tag erwischt, denn mit 42,25 Sekunden (940 Punkte) blieb man fast 2,5 Sekunden – und damit über 100 Punkte – hinter der Staffelzeit vom Kreisentscheid in Bad Wildungen zurück. Am 20. Mai liefen Katharina Wagner, Stefanie Gille, Celine Kühnert und Lea Sperl 39,8 Sekunden und erhielten dafür 1058 Punkte.

Am Ende landeten die Melsunger Schülerinnen mit 6518 Punkten auf Rang sieben und vergaben ihre große Chance, als Landessieger das Bundesland Hessen beim Bundesfinale in Berlin zu vertreten. Durch das Fehlen von Katharina Wagner und Stefanie Gille, die enttäuschenden Leistungen beim Kugelstoßen und die schwache Staffelzeit verlor man über 550 Punkte. (ajw)

Das Endergebnis sah wie folgt aus:
1. Albert-Schweitzer-Schule, Alsfeld, 7 001 Punkte
2. Marienschule, Limburg, 6 944 Punkte
3. Alte Landesschule, Korbach, 6 873 Punkte
4. Kopernikusschule, Freigericht, 6 698 Punkte
5. Gutenbergschule, Wiesbaden, 6 618 Punkte
6. Schuldorf, Bergstraße, 6 570 Punkte
7. Gesamtschule, Melsungen, 6 518 Punkte
8. Gustav-Heinemann-Schule, Hofgeismar, 6 464 Punkte



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