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Melsunger Nachwuchsathleten besuchten WM in Berlin

aw-090816aBerlin/Melsungen. Als Kugelstoßer Ralf Bartels am ersten Tag der zwölften Leichtathletik-WM die erste Medaille für Deutschland gewinnen konnte, waren die Melsunger Nachwuchsathleten live dabei und feuerten durch rhythmisches Klatschen und Rufen die deutschen Leichtathletik-Asse immer wieder an. Auf Einladung eines Sponsors fuhren fast 40 Nachwuchs-Leichtathleten der MT 1861 Melsungen und ihre Eltern mit einem Bus in die Bundeshauptstadt, wo sie die Eröffnung der zwölften Weltmeisterschaft live erleben durften.

„So eine großartige Veranstaltung bei der man die weltbesten Leichtathleten aus  unmittelbarer Nähe sehen konnte und diese wahnsinnige Stimmung hatte ich mir nicht vorstellen können“, sagte Karolin Siebert, die sich besonders für den 10 000m-Lauf der Frauen interessierte. Aber auch die Melsunger Sprinter und Werfer kamen bei strahlendem Sommerwetter und den glänzende Leistungen der weltbesten Leichtathleten auf ihre Kosten.

aw-090816b25 000 Zuschauer, darunter Gäste aus aller Welt waren bereits am Morgen ins Stadion gekommen, um die Superstars wie Usain Bolt aus Jamaika oder Stabhochspringerin Yelena Isinbayeva (Russland) zu bewundern. Während sich Bolt ohne Probleme für den Zwischenlauf und für Halbfinale qualifizieren konnte, schieden die deutschen Sprinter erwartungsgemäß in den ersten beiden Runden aus. Auch Bolts großer Herausforderer, der US-amerikanische Titelverteidiger Tyson Gay, erreichte locker das Halbfinale. Beim Gehen über 20 km mitten in der Stadt, kamen zum ersten Mal die Leichtathleten bei einer Weltmeisterschaft zum Volk.  Und das Volk blieb nicht zu Hause, sondern feierte zwischen Brandenburger Tor und Staatsoper in Massen. Einige der Melsunger Jungen und Mädchen waren zum ersten Mal in Berlin und waren auch von der Bundeshauptstadt fasziniert.

Am Abend erlebten sie beim 10 000 m-Lauf der Frauen einen weiteren Höhepunkt, denn die Kenianerin Linet Masai beendete die Erfolgsserie Äthiopiens über 10.000 Meter. Fünfmal in Folge waren äthiopische Läuferinnen seit 1999 die Schnellsten gewesen, diesmal fing die Kenianerin L. Masai (30:51,24 min) noch auf der Ziellinie die Äthiopierin Meselech Melkamu (30:51,34 min) ab, die bereits siegessicher die Arme hochriss.  „Wir hätten von den 25 Runden nur zwei mithalten können“, sagten unisono Stefanie Klein und Karolin Siebert. Den beiden Mittelstreckentalenten wurde bei dieser WM klar, dass es von der Landesspitze bis zur absoluten Weltklasse noch ein weiter Weg ist.

aw-090816cÜber 40 000 Zuschauer waren aus dem Häuschen, als  Kugelstoßer Ralf Bartels sich nach einem spannenden Wettkampf mit der persönlichen Bestleistung von 21,37 m die Bronzemedaille erkämpfte.

„Schade, dass dieser Eröffnungstag nicht ausverkauft war“, sagte Alwin J. Wagner, der 1983 bei der ersten WM als Aktiver und zehn Jahre später in Stuttgart als Schiedsrichter teilgenommen hatte. Vielleicht lag es an den hohen Eintrittspreisen. Einige der Melsunger Schülerinnen und Schüler, die die WM-Stars sowie die schönsten Momente des ersten Tages mit der Kamera festgehalten hatten, gefiel es so gut, dass sie nächstes Wochenende mit ihren Eltern noch einmal nach Berlin reisen, um die letzten beiden Tage erneut live mitzuerleben. (ajw)



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