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Optimal fördern von Anfang an

Franke und Rudolph besuchten Kindertagesstätte

bildungsgerechigkeitNiedenstein. „Jedes Kind soll möglichst früh optimal und nachhaltig gefördert werden“, formuliert der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan. Doch was gut klingt, ist nicht immer leicht zu lösen. Dass die Stadt Niedenstein das Ziel mit bestem Ergebnis erreicht, davon überzeugten sich am Donnerstagvormittag Bundestagskandidat Dr. Edgar Franke und MdL Günter Rudolph bei einem Besuch und Rundgang in der Kindertagesstätte Rasselbande.

Bildungsgerechtigkeit war in der vergangenen Woche das Thema der hessischen SPD, die eine Landesaktionswoche ausgerufen hatte. Dabei ging es täglich um einen anderen ausgewählten Schwerpunkt vom sozial gerechten und durchlässigen Schulsystem bis zum Ausbau von Ganztagsschulen, um die Stärkung kleinerer, ländlicher Schulen und den Erhalt von Schulstandorten, das integrative Bildungssystem sowie eine optimale Förderung aller Kinder von Beginn an.

„Ein besonderes Augenmerk richtet die SPD auf den Bereich der frühen Bildung in Kindertageseinrichtungen und Grundschule“, erklärte Franke. Denn gerade in jungen Jahren würde über die Ausbildung von Fähigkeiten und Talenten entschieden. „Schon vor der Grundschulzeit sind die Bedingungen in den Kindertageseinrichtungen von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung unserer Kinder“, führte  Franke aus. „Hier muss der Personalschlüssel verbessert und die Kooperation mit den Grundschulen intensiviert werden“, unterstrich Rudolph.

Auf Inhalte und Rahmenbedingungen käme es wesentlich an, erklärte auch Niedensteins Bürgermeister Werner Lange. Mit zwei Kindertagesstätten, einer in städtischer, einer in evangelischer Trägerschaft, hielte die Hessenturmstadt insgesamt 210 Betreuungsplätze vor – 110 davon im städtischen Kindergarten. „Ein wichtiges Stück sozialer Infrastruktur“, so Lange. Schrittweise sei die Betreuung in Edermünde, Gudensberg und Niedenstein in den vergangenen Jahren ausgebaut worden. „Als Bürgermeister im Chattengau setzen wir in diesem Bereich Schwerpunkte“, unterstrich der Niedensteiner Rathauschef.

Seit vielen Jahren bietet die Hessenturmstadt ein ganztägiges Betreuungsangebot für Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren. Die Rasselbande ist täglich von 7.15 bis 16.30 Uhr geöffnet. Gerade wird umgebaut. Im Erdgeschoss des Kindergartens bekommen die Zweijährigen einen separaten Bereich für sich. Eine Hausaufgabenhilfe gehört in Niedenstein seit Mitte der neunziger Jahre zum festen Programm. „Den Kontakt zur Schule pflegen wir ständig“, berichtete Kindergartenleiterin Silvia Schulz, die die Gäste durch die Einrichtung führte.

„Nicht allein die guten Rahmenbedingungen sind es, die die Betreuung in Niedenstein auszeichen, sondern auch die Pädagogik“, weiß der Bürgermeister. Silvia Schulz sorgt als Leiterin im Team mit zehn Erzieherinnen dafür, dass schon die Jüngsten Spaß am Lernen haben und spielerisch und ohne Zwang ihre Talente entwickeln können. „Vielseitige Interessen wecken und Neugier stillen: Das ist unser Ziel“, erläuterte Schulz. Deshalb werden nachmittags auch viele verschiedene Arbeitsgemeinschaften geboten, vom Forscher- und Förster- bis zum Foto-Team. „Je nach Neigung können Kinder bei uns ihre Favoriten wählen und persönliche Interessen herausfiltern“, so Schulz.

„Die SPD will, dass möglichst viele Kinder möglichst früh in Einrichtungen bzw. qualifizierter Tagespflege kindgerecht und optimal gefördert werden. In Niedenstein gelingt das ausgezeichnet“, resümierten Franke und Rudolph. (red)



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