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Karolin Siebert und Stefanie Klein überzeugten erneut

stefanie-klein_090930Alldendorf-Eder/Melsungen. Beim Mittelstreckenabend der LG Eder in Allendorf/Eder fehlte beim 800m-Lauf der Schülerinnen eigentlich nur das Tüpfelchen auf dem „i“ – nämlich die Verbesserung der hessischen Jahresbestzeit in der Altersklasse der W13. Aber Trainer Alwin J. Wagner war auch so mit den erzielten Zeiten seiner beiden Mittelstrecken-Asse Karolin Siebert und Stefanie Klein zufrieden, denn beide Mädchen boten eine ganz große Leistung über die zwei Stadionrunden. Stefanie Klein, die bei den Schüler-Landesmeisterschaften in Alsfeld mit 2:30,99 Minuten den neunten Platz belegt hatte und sich beim Sparkassen-Cup in Gudensberg hinter Charlotte Brixius aus Schwalmstadt (2:30,31 Minuten) auf 2:30,48 Minuten verbessern konnte, nutzte die letzte Gelegenheit in diesem Jahr, sich über 800 m in die TOP-TEN der Landesbestenliste zu laufen.

Geplant waren für sie zwei gleichmäßig schnelle  Runden von jeweils 74 Sekunden. Die B-Schülerin Karolin Siebert, die beim Abendsportfest in Heiligenrode die 800m als souveräne Siegerin in 2:27,60 Minuten gewonnen hatte, sollte in Allendorf für die erste Runde das Tempo machen und sich dann durch eine Tempoverschärfung auf den letzten 200 Meter von Stefanie Klein absetzen.

Unmittelbar nach dem Startschuss gestalteten die beiden Melsunger Aushängeschilder die Renneinteilung wie vorgesehen. Karolin übernahm die Führung und lief so präzise wie ein Uhrwerk. Nach 36 Sekunden wurden die ersten 200 Meter passiert.  Stefanie lief in ihrem Windschatten und als die beiden Mädchen die 400 Meter zurückgelegt hatten, wurde eine Zeit von 74 Sekunden festgehalten. Besser und genauer konnte man nicht laufen.  Auch bei 600 Meter stimmte die Zwischenzeit, denn Karolin und Stefanie sollten 200 Meter vor dem Ziel eine Zeit von 1:51 Minuten haben und genau diese Zeit zeigte die Uhr. Erst nach dieser Marke löste sich Karolin spielerisch von Stefanie und vergrößerte Meter um Meter ihren Vorsprung.  Stefanie Klein konnte ihr vorgegebenes Tempo halten und lief unter den Anfeuerungsrufen der fachkundigen Zuschauer auf der Zielgeraden einer neuen persönlichen Bestzeit entgegen.

Als Karolin Siebert die Ziellinie überquerte blieb die elektronische Uhr bei 2:26,49 Minuten stehen. Sie hatte damit nach ihrem Rekordlauf bei den Landesmeisterschaften in Alsfeld, wo sie in 2:25,62 Minuten bei den A-Schülerinnen die Bronzemedaille gewinnen konnte, ihre zweitbeste Zeit erzielt. Und als Karolin schon wenig später erklärte, dass sie mit einer solchen Spitzenzeit gerechnet hatte, da klang innere Sicherheit über das Leistungsvermögen dieser jungen Läuferin und nicht Überheblichkeit durch. Alwin J. Wagner meinte dann auch, dass Karolin augenblicklich in der Lage sei, die beiden Stadionrunden unter 2:25 Minuten laufen zu können. Nur fehlten in Hessen die entsprechenden B-Schülerinnen, die ihr Tempo mitlaufen könnten. Bei jedem Lauf in der B-Schülerklasse liefe sie  20 bis 30 Meter oder vier bis fünf Sekunden vor dem Verfolgerfeld her.

Da Stefanie Klein auch auf den letzten 50 Metern nicht langsamer wurde, erreichte sie das Ziel nach 2:28,56 Minuten. Sie stellte nicht nur eine persönliche Bestzeit auf, sondern verwirklichte auch ihr Ziel, zu den TOP-TEN-Mittelstreckenläuferinnen des Hessischen Leichtathletik-Verbandes zu gehören. Mit dieser Zeit nimmt sie in der aktuellen Landesbestenliste Rang sechs ein.  In Nordhessen verdrängte sie Ronja Böhrer aus Hessisch Lichtenau (2:28,74 Minuten) von Rang zwei. (ajw)



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