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Klassenzimmer auf Stelzen

Anbau an Schulgebäude der Hephata-Akademie für Soziale Berufe

anbau-hephata-akademieSchwalmstadt-Treysa. Größere Klassen brauchen größere Räume: Noch in diesem Jahr soll ein Schulgebäude der Hephata-Akademie für Soziale Berufe erweitert werden. Um einen Anbau im Erdgeschoss, der Platz für zwei neue Klassenräume à 65 Quadratmeter, eine Pausenhalle mit 40 Quadratmetern und einen Flur mit Sitzecke mit 68 Quadratmetern bieten soll. „Wir sind räumlich am Limit“, sagt Akademie-Leiter, Pfarrer Dr. Thomas Zippert. Die jetzigen Schulräume wurden seinerzeit für Klassengrößen von 20 Schülern konzipiert. Mittlerweile seien die Klassen aber mit 25 Lernenden besetzt und die Räume damit zu eng. Hinzu kommt: „Es gibt eine steigende Nachfrage nach Erziehern. Eventuell werden wir zum Herbst 2010 eine zweite Erzieher-Klasse eröffnen“, so Dr. Thomas Zippert. Diese könnte dann den Anbau nutzen, aber auch alle anderen Auszubildenden und Studierenden auf dem Campus Hephata.

Insgesamt wird der Anbau 238 Quadratmeter Fläche bieten. Mit seiner Inbetriebnahme rechnet Zippert spätestens zum Sommer 2010.   Der Anbau wird im Erdgeschoss an das bestehende Gebäude anschließen. Durch das abschüssige Gelände entstehen zwei Stockwerke, wobei das Untergeschoss zunächst als überdachter Freiraum bestehen bleibt. Das obere Stockwerk wird auf Stelzen stehen und die bereits existierenden Räume ebenerdig weiterführen. Insgesamt kommt der Anbau als eine Stahl-Glas-Konstruktion mit großen Fenstern gen Süden daher sowie einer Rampe auf den Campus. Diese endet auf den Fußweg zwischen der neuen Bibliothek und dem Brüderhaus und ermöglicht den barrierefreien Zugang. Außerdem besteht die Möglichkeit, später einen Fahrstuhl in das Verbindungsstück zwischen altem und neuem Gebäude einzubauen.

Behütet wird der Anbau von einem Flachdach. In seinem Inneren entstehen drei Räume, die mittels Schiebewänden zu einem großen Raum zusammengeschlossen werden können. Ein solcher fehlte bislang beispielsweise für Versammlungen und Großveranstaltungen.  Genau so flexibel wie die Raumaufteilung soll auch deren Ausstattung werden. Damit die Möglichkeit besteht, Klassen für Projekte zu unterteilen oder  zusammenzuschließen. „Für Soziale Berufe ist es sehr wichtig, unterschiedliche Gesellungsformen im Unterricht anbieten zu können“, so Dozent Heinrich Gläßer.

Möglich wurde der Anbau durch das Sonderinvestitionsprogramm „Schulen und Hochschulen“. Die Investitionskosten dafür betragen 402.000 Euro. Der Bewilligungsbescheid des Sonderinvestitionsprogramms beläuft sich auf 391.200 Euro. Diese Summe ist ein zinsloses Darlehen. Die Tilgung übernimmt zu 5/6 das Land Hessen und zu 1/6 die Hephata Diakonie. Insgesamt bekam Hephata aus dem Programm 831.800 Euro für seine Schulen. (me)



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