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Das Heim ist erstmal gerettet

Rumänienhilfe Hephata konnte mit Spenden verfallenes Gebäude renovieren

rumaenienhilfe-hephataRumänien/Schwalmstadt-Treysa. Anfang des Jahres schien sich eine Katastrophe anzubahnen: Aufgrund eines Besitzerwechsels und von Budgetkürzungen stand das rumänische Kinderheim „Preventoriul Tbc de copii Ilisuna“ auf der Kippe. Und damit auch die Zukunft von 200 Kindern zwischen zwei und 14 Jahren. Doch Freunde und Förderer der Rumänienhilfe Hephata spendeten großzügig, 20.000 Euro kamen zusammen. Diese wurden in Restaurierunsarbeiten investiert. Das Heim ist erstmal gerettet. „Ich bedanke mich bei den Menschen, die uns helfen. In einer Zeit, in der wir nichts für diese Kinder machen konnten, sind sie uns zur Seite gestanden“.  In einem Zeitungsartikel bedankte sich der rumänische Bürgermeister Petru Serban kürzlich für die Hilfe aus Hephata und Schwalmstadt.

Ende Juli waren Inge Thiel, ehemalige Lehrkraft der Förderschule Hephata und Heinz Thiel, Hephata Fuhrparkleiter,  zum wiederholten Male mit Hilfsgütern und Geldspenden nach Rumänien gefahren. Jedoch hatten sie diesmal Spenden im Wert von 20.000 Euro im Gepäck. Von dem Geld konnten dringende Renovierungsarbeiten bezahlt werden. Diese waren nötig, weil das ehemalige Haupthaus des Kinderheims den Besitzer gewechselt hatte. Dieser verlangte eine Monatsmiete von umgerechnet 1.000 Euro. Da das Kinderheim, auch angesichts von Budgetkürzungen, dies nicht bezahlen konnte, mussten die 70 Kinder des Haupthauses kurzfristig ausziehen. Sie wurden auf die drei weiteren Gebäude des Areals verteilt. Zwar stehen diese dem Heim mietfrei zur Verfügung, da sie der Kommune gehören, sie sind aber in desolatem Zustand.

Das nun hergerichtete Gebäude, in dem 40 Kinder des ehemaligen Haupthauses untergebracht sind, bekam neue Wasserleitungen, Fenster, Türen, Fußböden, Decken- und Wandanstriche. Heizkörper und neue Sanitäranlagen wurden eingebaut sowie das Dach geflickt. Die Arbeiten leisteten Mitarbeiter des Heims zusammen mit zwei ortsansässigen Handwerkern, die ebenfalls von den Spendengeldern bezahlt wurden. „Jetzt leben die Kinder zwar in engen Verhältnissen, aber das Haus ist in einem guten Zustand“, so Inge Thiel. Zudem sind die Arbeitsplätze der Mitarbeiter gesichert, die mit dem Heim ebenfalls auf der Kippe standen. „Ich bin von tiefer Dankbarkeit erfüllt, gerade in diesen Zeiten“, sagt Inge Thiel. Auch gegenüber Hephata, das einen ausrangierten Kleinbus des Fuhrparks spendete, für den wiederum die Metallwerkstätten einen passenden Anhänger günstig abgaben. Mit dem Neunsitzer können die Kinder nun zu Arztbesuchen gefahren oder auch Ausflüge realisiert werden. (me)



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