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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Gauner verhökern fragwürdige Billig-Pillen im Internet

Hessen. Das Internet ist heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Leider wird jedoch jede nutzbringende Errungenschaft auch für kriminelle Zwecke missbraucht. So gibt es beim Medikamentenhandel im Internet neben seriösen Anbietern auch schwarze Schafe, die die Anonymität des World Wide Web ausnutzen, um minderwertige oder gefälschte Arzneimittel zu veräußern.  Neben Tipps, wie sich Bürger vor windigen Geschäftemachern an der Haustür, am Telefon und bei Kaffeefahrten schützen können, enthält die Broschüre „Der goldene Herbst. Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes nun auch zahlreiche Ratschläge, die vor Betrügereien beim Online-Handel schützen. Zudem erhält der Leser Informationen über den Erwerb von Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminpräparaten über das Internet.

Betrugsdelikte im Internet sind laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2008 gegenüber dem Vorjahr zwar um 1,2 Prozent auf 128.426 Fälle zurückgegangen, die Fälle des Warenbetrugs über das Internet haben sich jedoch in diesem Zeitraum um 1,0 Prozent auf rund 72.625 Delikte erhöht. Um Kosten zu sparen, kaufen zahlreiche Bürger Arzneimittel über das Internet, da sie dort meist günstiger zu erwerben sind.  Doch hier ist Vorsicht geboten: Viele Verbraucher bewegen sich zu unbedarft im Netz und geraten dabei auch an Betrüger, die dort gefälschte oder minderwertige Arzneimittel veräußern. Die gesundheitlichen Risiken für den Konsumenten sind bei Einnahme dieser Fälschungen häufig nicht abschätzbar. Um auf Nummer sicher zu gehen, helfen folgende Tipps der Polizei:

– Beziehen Sie keine Medikamente von Anbietern im Internet, wenn diese verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Rezept verkaufen oder Arzneimittel anbieten, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Vorsicht vor Internetseiten, auf denen kein gelernter Apotheker Ihre Fragen beantworten kann.
– Prüfen Sie, ob auf der Internetseite eine Telefonnummer angegeben ist, unter der Sie eine Bestellung aufgeben können. Achten Sie dabei immer auf die Angabe der Telefongebühren. Angebote auf der Internetseite mit dem Hinweis  „Mengenrabatt“, „Probepackungen“ oder „neue Heilmittel“ können ein Trick sein, um Sie als Kunde zum Kauf zu bewegen. Vorsicht ist geboten, wenn es auf der Internetseite „Onlineberatungen“ zu Gesundheitsfragen gibt, die die ärztliche Verordnung ersetzen sollen.
– Hände weg von Arzneimitteln, die Sie ohne Originalschachtel geliefert bekommen. Wenn Packung oder Tabletten ungewöhnlich aussehen oder riechen, dürfen die Medikamente nicht eingenommen werden.

Weitere Infos unter www.polizei-beratung.de. Darüber hinaus ist die Broschüre bei jeder Polizeidienststelle erhältlich. (red)



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