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Weinmeister: Hessen als Feinschmeckerland unterschätzt

Agrarstaatssekretär für die konsequente Vermarktung heimischer Produkte

weinmeisterMelsungen. Hessen wird als Feinschmecker-Region in Deutschland immer noch unterschätzt. Aber hessische Produkte werden immer bekannter und beliebter. „Unser Bundesland bietet eine Fülle regionaler Spezialitäten. Gerade wenn es um die Wurst geht, kann man auf Hessen zählen“, sagte Agrar-Staatssekretär Mark Weinmeister am Sonntag bei der Eröffnung des 5. Nordhessischen Spezialitätenfestivals in Melsungen. „Von unserer geliebten nordhessischen ‚Ahle Worscht’ über Handkäse aus Mittelhessen sowie Rhönlamm aus Osthessen bis zur Frankfurter ‚Grie Soß’ und dem Odenwälder Kochkäse: Die hessischen regionalen Produkte bestechen durch ihren guten Geschmack und die hervorragende Qualität“, betonte der aus dem nordhessischen Guxhagen stammende Weinmeister. Mit dem Rheingau und der Hessischen Bergstraße besitze das Bundesland Weinanbaugebiete von Weltruf – und rund eine Million Bäume auf Streuobstwiesen sorgten für Nachschub für Hessens Apfelwein-Keltereien.

Die Verbraucher suchten heute bewusst nach Qualitäts-Lebensmitteln aus der Region und griffen deswegen verstärkt zu den traditionellen Köstlichkeiten. „Den Verbrauchern ist es nicht egal, was auf den Teller kommt. Darin liegt eine große Chance.“ Der Staatssekretär forderte eine weitere konsequente Vermarktung der hessischen Spezialitäten auch über die Landesgrenzen hinaus. Jede Region habe kulinarische Besonderheiten, mit der sie deutschlandweit werben könne. „Hier besteht großes Potential, neben den Qualitätslebensmitteln auch den Tourismus anzukurbeln“, sagte der Staatssekretär.

Weinmeister rief zudem die Verbraucher auf, regionale Lebensmittel zu kaufen. Dies sei ökonomisch und ökologisch sinnvoll. „Durch den Kauf regionaler Produkte unterstützen die Verbraucher die hessischen Erzeuger, die Lebensvermittelarbeiter und Gastronomen in den Regionen. Arbeitsplätze in der Region und faire Preise können dadurch dauerhaft gesichert werden. Die Bürger können die heimische Wirtschaft stärken, indem sie sich bewusst für heimische Agrarprodukte und Lebensmittel entscheiden“, unterstrich Weinmeister. „Der Verbraucher sollte die Chance nutzen, frische und qualitativ hochwertige Produkte aus der Region zu kaufen. Sie bieten eine unschlagbare Qualität ohne Zusatz- und Aromastoffe und ermöglichen so eine gesunde und ausgewogene Ernährung.“ Zudem müssten Lebensmittel nicht um den halben Erdball transportiert werden, wenn frische Produkte in höchster Qualität direkt aus der Nachbarschaft kommen.

Das Agrarministerium unterstützt mit vielfältigen Aktionen und Programmen die Vermarktung hessischer Qualitätsprodukte. Zusammen mit der Marketinggesellschaft GUTES AUS HESSEN sind in den vergangenen Jahren Qualitätsmarken wie „Geprüfte Qualität“ und „Biosiegel Hessen“ entstanden, die strengen Qualitätskriterien unterliegen. „Wir wollen, dass sich der Verbraucher auf hessische Lebensmittel verlassen kann. (red)



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Ein Kommentar zu “Weinmeister: Hessen als Feinschmeckerland unterschätzt”

  1. Burli

    “ „Hier besteht großes Potential, neben den Qualitätslebensmitteln auch den Tourismus anzukurbeln“, …

    Dann sollte Herr Weinmeister dafür sorgen dass auf dem Lollsfest nicht ein Bayrisches Ausflugslokal – Ableger der Königsalm vom Weihnachtsmarkt und zugleich Wanderlokal nordhessischer Prägung – als beherrschendes Festzelt eingerichtet wird.
    Apel Catering läuft der Vermarktung heimischer Produkte total entgegen.

    Ich hoffe ja nicht, dass Herr Weinmeister mit Frau standesgemäß in der Krachledernen und seine Frau im Dirndl rumrennt.
    wenn er das Lullusfest besucht.

    Wir in Nordhessen verlieren unsere Identität.

    Und nur mit Wurst kommt man in Nordhessen nicht in den Ruf, ein Landstrich für Feinschmecker zu sein.

    Zur Klarstellung :

    Herr Weinmeister ist nicht Agrar-Staatssekretär.

    Er ist Staatssekretär im HMUELV


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