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Pluspunkte für die Plus 60-Jährigen

Hephatas SB-Laden und Fundgrube sind seniorenfreundliche Betriebe

sb-laden-hephataSchwalmstadt-Treysa. „Seniorenfreundlicher Betrieb 2009“ – so dürfen sich der SB-Laden Hephata und die Hephata-Fundgrube nennen. Gemeinsam mit acht weiteren Betrieben des Schwalm-Eder-Kreises wurden sie mit einem Zertifikat des Kreisseniorenbeirates ausgezeichnet. Ziel der neuen Kampagne „Seniorenfreundliches Einkaufen im Schwalm-Eder-Kreis“ ist es, älteren Menschen das eigenständige Einkaufen leichter zu machen. Auch im Alter die Dinge des tägliches Lebens selbst erledigen können, das ist vielen Senioren wichtig. Nicht immer sind aber die Rahmenbedingungen dafür günstig. Der Kreisseniorenbeirat und Landrat Frank-Martin Neupärtl riefen im vergangenen Jahr kreisweit Betriebe dazu auf, sich um das eigens geschaffene Gütesiegel „Seniorenfreundlicher Betrieb“ zu bewerben. Kriterien, die für die Verleihung des Siegels erfüllt sein müssen, sind beispielsweise freundlicher Service und gute Beratung, ein übersichtliches Warenangebot sowie ein barrierefreier Zugang und Lieferservice.

„Wir haben uns gleich beworben, weil wir die Kampagne unterstützen wollten“, so Inge Fleschenberg, Zentralbereichsleiterin Wirtschaft und Versorgung Hephata. Denn nicht nur die Menschen ohne Beeinträchtigung, auch die Bewohner und Beschäftigten Hephatas würden zunehmend älter. „Wir haben ganz viele Senioren auf und um das Hephata-Gelände herum wohnen. Auch sie sind unsere Zielgruppe, wenn wir hier oben weiterhin viel Leben haben wollen“, so Fleschenberg.

Die Bewerbung samt ausgefülltem Fragebogen war abgeschickt, Anfang Juli kamen sowohl der Seniorenbeauftragte des Kreises und der Stadt Schwalmstadt sowie der Fachbereichsleiter Sozialverwaltung Schwalm-Eder zum Ortstermin in Hephata vorbei. Beide Läden, der SB-Laden als Mini-Kaufhaus mit Vollsortiment, als auch die Fundgrube als Second-Hand-Laden konnten dabei punkten. „Wichtig waren unter anderem, dass wir ebenerdige Zugänge und gut erreichbare Toiletten, unter anderem in der Fundgrube, aber auch im Speisen- und Versorgungszentrum anbieten können.“ Hinzu kommen Sitzgelegenheiten, breite Gänge und leicht lenkbare Einkaufswagen – beispielsweise verfügt der SB-Laden über spezielle Einkaufswagen für Rollstuhlfahrer oder anstelle eines Gehwagens. Zudem seien die Höhe der platzierten Waren und deren Beschilderung – in Hephata auch in leicht verständlicher Sprache – positiv bewertet worden, so Inge Fleschenberg. Beim Thema Service brachten beispielsweise die Single-Packungen für Alleinstehende und ein Fachpersonal, das sich nicht nur als Auffüller der Regale versteht, sondern auch kompetent beraten kann, Pluspunkte. Ebenfalls positiv ins Gewicht fiel, dass Hephata für seine Kunden mit Hilfe eines externen Anbieters einen Bring- und Holdienst im Stadtgebiet organisierte.

„Jetzt müssen wir uns nur noch einen schönen Platz aussuchen, an dem wir die Zertifikate aufhängen können“, freut sich Inge Fleschenberg. (me)



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