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HSG Gensungen/Felsberg II schlägt TV Hersfeld mit 32:28

Gensungen. In der dritten Runde des Bezirkpokals traf die Regionalligareserve am Samstagnachmittag auf den Oberligisten aus Hersfeld. Mit dem TV Hersfeld reiste auch ein alter Bekannter ins Edertal, nämlich Kai Hüter, der in der zweiten Bundesliga das Tor der Gensunger hütete. Zunächst wurde also ein Wiedersehen gefeiert, bevor das Spiel begann. Der vom Verletzungspech arg gebeutelte Oberligist aus Hersfeld hatte zu Beginn des Spiels Anwurf, geriet aber durch einen Steal von Florian Kusiek und seinem folgenden Tor bereits mit 1:0 in Rückstand. Im nächsten Positionsangriff des TV Hersfeld konnte sich Florian Puntschuh im Tor der HSG das erste Mal auszeichnen, als er einen freien Wurf vom Kreis entschärfte.

Die HSG machte es besser und verwandelte sicher zum 2:0. Ein Start nach Maß für den Außenseiter in diesem Pokalspiel. Doch die Antwort des Oberligisten ließ nicht lange auf sich warten und nach vier Minuten glich Daniel Holl zum 2:2 aus. Doch die Umbach Schützlinge ließen sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil, gestützt auf einen starken Torhüter Florian Puntschuh und einer konsequenten Chancenausnutzung im Angriff setzte sich die HSG bis zur 13. Spielminute mit 8:5 ab.

Doch dann wurde Eugen Gisbrecht von den Schiedsrichtern für zwei Minuten zum Abkühlen auf die Bank geschickt und man musste befürchten, dass der TVH nun das Siel drehen würde und ihrer Favoritenrolle  gerecht werden. Aber die HSG hielt dem Druck stand und konnte durch Florian Kusiek und Alexander Herbig die 2-Tore Führung behaupten. In der 17. Spielminute markierte Eugen Gisbrecht von der Halbrechten Position das 11:9, nachdem der gegnerische Trainer mehrfach reingerufen hatte, dass der Spieler nur das Anspiel sucht und nicht selber werfen würde.

Im folgenden Angriff der Gäste kassierte erneut Eugen Gisbrecht eine sehr fragwürdige Zeitstrafe und von nun an musste er befürchten das Ende des Spiels nicht auf dem Platz beenden zu können. Die HSG trotzte dieser Entscheidung und Hannes Heerdt erzielte mit der Ergänzung das 14:10. Als Max Ziske in der 24. Minute das 16:11 markierte, roch es erstmals nach einer Überraschung. Doch zu früh gefreut, denn der TVH schien nun aufgewacht zu sein und verkürzte bis zur Pause auf 17:15. Diese verdiente Pausenführung versprach viel für die zweite Hälfte und machte einmal mehr deutlich, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit taten sich beide Mannschaften zunächst schwer und es dauerte bis zur 35. Minuten ehe sich die HSG wieder mit drei Toren absetzen konnte. In der Abwehr kassierte man nun innerhalb von zwei Angriffen des TVH zwei Zeitstrafen und man musste erneut befürchten, dass es zu einem Bruch im HSG Spiel kommen würde. Aber auch diese Einladung konnte der Oberligist aus Hersfeld nicht nutzen und in der 39. Minute führte weiterhin der Bezirksoberligist aus Gensungen mit drei Toren.

Beim Spielstand von 22:19 für die HSG bekamen die Gäste einen Strafwurf zugesprochen. Zu diesem fälligen Siebenmeter wurde Michael Augustin, ein Torhüter mit großer Vergangenheit, eingewechselt. Michael Augustin wurde kurzfristig reaktiviert, da der HSG aus beruflichen Gründen die Torhüter Beckmann und Rusch nicht zu Verfügung standen. Der Wechsel im Tor machte sich bezahlt, denn der Strafwurf wurde gehalten und im Gegenstoß das 23:19 markiert. Auf das 24:20 durch Max Ziske reagierte nun auch der Gegner und wechselte Kai Hüter ein.

Anscheinend hatte der TVH bis dahin die HSG unterschätzt, denn nun wurde das Spiel der Gäste deutlich schneller. Es war immer wieder der Torhüter der jetzt das Spiel der Gäste schnell machte. Als die Gäste auf zwei Tore verkürzten, hatte sich der Wechsel im Tor bereits bezahlt gemacht. Aber auch diese Druckphase verkraftete die HSG schadlos und setzte sich in Unterzahl auf 27:22 nach 46 gespielten Minuten ab.

Im Positionsangriff der Hersfelder handelte sich Hannes Heerdt aber seine dritte Zeitstrafe ein und die doppelte Überzahl wurde von den Gästen genutzt, um auf 28:25 zu verkürzen. Bei noch zehn Minuten zu spielen machte sich eine gewisse Nervosität auf Seiten der HSG breit, war man doch kurz davor eine große Überraschung zu schaffen. Aber vor allem Kevin Schleider behielt nun die Ruhe und erzielte mit einem seiner vier Treffer in Halbzeit Zwei das 29:25.

Vier Tore Vorsprung und noch sieben Minuten zu spielen, sollte dies bereits ausreichen? Die Antwort war zu verneinen, denn der Gegner kam noch mal ran und verkürzte auf 29:27. Auf der Gegenseite hielt Kai Hüter einen wichtigen Ball und leitete den Gegenstoß ein. Dieser blieb zwar zunächst ungenutzt, endete aber in einem Strafwurf für die Gäste. Siebenmeter!? Da war doch was, klar es war wieder Zeit für Michael Augustin. Mit einer super Parade hielt er erneut den Strafwurf, doch der Abpraller landete direkt beim Gegner. Aber auch diesen Ball entschärfte Augustin gekonnt und sorgte damit für großen Beifall von den Rängen. Als Eugen Gisbrecht per 7 Meter das 30:27 erzielte und kurz darauf Kevin Schleider das 31:27 markierte war die Partie entschieden. Das letzte Tor erzielten zwar noch die Gäste, so dass am Ende ein 32:28 auf der Anzeigetafel aufleuchtete.

Die Sensation war geschafft, der Pokalschreck aus dem Edertal hatte wieder zugeschlagen. Nach dem Landesligisten aus Ost-Mosheim bekam nun auch der Oberligist aus Hersfeld diese Pokalstärke zu spüren. Dass dieser Sieg hochverdient ist, zeigt auch der Spielfilm der Partie, denn in diesem zeigt sich, dass die Gäste kein einziges Mal selbst führen konnten. Ein besonderes Lob gebührt dem Torhütergespann Florian Puntschuh, der mit 13 Paraden ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft war und außerdem Michael Augustin, der kurzfristig zur Verfügung stand und 100% seiner Bälle gehalten hat. (red)

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:
Florian Puntschuh (13 Paraden, 1 gehaltener 7m); Michael Augustin (1 Parade, 2 gehaltene 7m); Philipp Kamm

Florian Kusiek 8/1; Eugen Gisbrecht 7/1; Max Ziske 5; Kevin Schleider 4; Hannes Heerdt 2; Arne Heyne 2; Alexander Herbig 2; Max Vaupel 1; Philip Brandt; Daniel Wolf, Stefan Arbert



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