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Klärgruppe Gombeth: Weitherhin Kurs halten

Abteilung der Interessenvertretung Klärwerk beging einjähriges Bestehen

jhv-klaergruppe-borkenBorken-Singlis. Eine durchweg positive Bilanz der vergangenen zwölf Monate seit Bestehen der neuen Abteilung zog der Vorsitzende der Interessenvertretung Klärwerk, Bernd Zuschlag, am 20. November im Dorfgemeinschaftshaus Singlis in seiner Rede vor Vereinsangehörigen und Gästen im Verlauf des Mitgliederabends. Es sei unbestritten, so Zuschlag, dass die inzwischen 523 Mitglieder starke Bürgerinitiative bereits mehrfach durch ihre Aktivitäten weit über die Kreisgrenzen hinaus auf sich aufmerksam gemacht habe. Dazu hätten unter anderem auch zwei Landtagsabgeordnete beigetragen und die Vorkommnisse in der ehemaligen nordhessischen Bergbaumetropole vor dem Hessischen Landtag zur Sprache gebracht. Auch die Hessenschau des hr-Fernsehens berichtete über den Verein.

Kleine Schritte, aber immerhin vielleicht wichtige für die weitere Zukunft. Denn die weist nach Ansicht des Vereins trotz aller bisherigen Erfolge weiterhin Verärgerung und Mängel in der Praxis auf, besonders was die Übergabe der bei der Stadtverwaltung Borken angeforderten prüfungsrelevanten Unterlagen betrifft. Diese lägen – trotz öffentlich bekundeter Bereitschaft des Rathauschefs – noch immer nicht in benötigtem Umfang vor und  müssten vom Vereinsanwalt erst über das Verwaltungsgericht in Kassel beschafft werden. Ein umständliches und kostenintensives Verfahren, welches offiziell von den Stadtoberen mit Rücksicht auf den Datenschutz begründet werde. Vertreter des Vereins werten das als Zermürbungstaktik und wittern bewusste Hinhalte-Absichten.

Wiederholt erinnerten der Vorsitzende und sein für die Klärgruppe Gombeth zuständiger Vize Friedrich Döring an die Bedeutung der inzwischen durchgeführten Anhörungsverfahren in Homberg. Die Begründungen der Widersprüche müssten rechtlich einwandfrei im Sinne der Beschwerdeführer ausfallen. Im Falle einer Ablehnung sei mit einem Kostenbescheid der Stadtverwaltung Borken über derzeit 95,60 Euro zu rechnen. Die Zugehörigkeit zum Verein sichere durch juristischen Beistand (derzeit ruhendes Verfahren) und schütze somit vor derartigen unliebsamen und unerwarteten Überraschungen.

Erfreulich war der Kassen-Zwischenbericht von Kassierer Heinz Kimpel, der eine solide und gesicherte Finanzierung für die Sicherstellung kommender Aufgaben nicht in Frage stellt. Die Ausführungen des Kassenwartes zeigten zudem, wie wichtig (und kostengünstig) es ist, sich zusammenzuschließen, um auf diese Art und Weise die Mittel zum Erreichen des gemeinsamen Zieles aufzubringen.

Die Anerkennung der bisherigen Vereinsarbeit durch große Teile der Bevölkerung und die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Presse bestärken den Verein in seinem Bemühungen, im nächsten Jahr weiterhin erfolgreich wirken zu können und dabei neben den besonders wichtigen Aufgaben eines trotzdem nicht aus den Augen zu verlieren: das 600. Mitglied.

Vertreter der Stadt waren trotz Einladung nicht zur Jahreshauptversammlung der Interessenvertretung Klärwerk erschienen. (red)



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