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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zwischen Kohle und Kies – Aus den Tropen in die Eiszeit

schwalm-aueBorken. Das Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue, dem die Kommunen Fritzlar, Wabern, Borken und Neuental angehören, ist eines von insgesamt 10 Geopark-Zentren, die zusammen den Geopark GrenzWelten bilden. In jedem Zentrum wird ein anderer Abschnitt der Erd- und Kulturlandschaftsgeschichte vermittelt. Infozentren, Museen, Besucherbergwerke, Themenpfade und andere Attraktionen ermöglichen die Verknüpfung von Landschaftserlebnis und aktiver Wissensvermittlung. Die Marke Nationaler Geopark soll besonders den regionalen Tourismus fördern.

Projektvorstellung
Der Geologe Dr. Sven Bökenschmidt und Norbert Panek, Projektleiter des Nationalen Geoparks GrenzWelten stellten jetzt zusammen mit Sonja Pauly vom Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue das Projekt in Borken rund 30 interessierten Zuhörern vor. „Das neue Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue hat bereits jetzt echte Pfunde, wie das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum in Borken, das Regionalmuseum in Fritzlar, das Steinkistengrab bei Züschen oder die Altenburg mit Ringwallanlage bei Neuental-Römersberg aufzuweisen“, betonte der Borkener Bürgermeister Bernd Heßler in seiner Begrüßung. Jetzt gilt es, diese durch weitere Sehenswürdigkeiten zu ergänzen und zu entwickeln. Eine Idee ist z. B. das Thema Kiesabbau in Wabern in Form einer Ausstellung, verbunden mit einer Aussichtsplattform auf der Großenengliser Platte, zu bearbeiten. Geopfade, Geostationen mit Infotafeln, Broschüren oder Veranstaltungen sind Beispiele für mögliche Projekte, die über Regionalfördermittel (LEADER-Programm) bezuschusst werden können.

Aufruf zur Mitarbeit
„Das neue Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue muss jetzt mit Leben gefüllt werden. Dafür benötigen wir die Unterstützung vieler interessierter Bürger, Vereine und Unternehmen“, rief Sonja Pauly die Anwesenden zur Mitarbeit auf. Am Ende der Veranstaltung trug sich eine Vielzahl der Anwesenden in die Interessenbekundungsliste ein, um das Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue in den nächsten Jahren mit zu entwickeln. Anfang des kommenden Jahres ist ein weiteres Treffen geplant, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Am Rande der Sitzung wurden auch die beiden Geoparkbeauftragten, Horst Schönhut für die LEADER-Region Schwalm- Aue und Ingrid Pütz für Fritzlar vorgestellt. Sie sind Bindeglied zwischen dem Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue und der Gesamtprojektleitung. Weitere Infos unter: Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue e.V., Sonja Pauly, Am Rathaus 7, 34582 Borken (Hessen), Telefon (05682) 808-161, regionalentwicklung@schwalm-aue.de , www.schwalm-aue.de. (Stadt Borken / sb)



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