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Ausbildung statt Arbeitslosengeld II: Acht neue Plätze

Schwalm-Eder. Landrat Frank-Martin Neupärtl teilt mit, dass aufgrund des neu eingeführten Aufstockungs- und Umgehungsverbotes gesetzlicher Regelleistungen lange nicht klar war, ob das Landesprogramm „Ausbildung statt Arbeitslosengeld II (AstA) in 2009 überhaupt umgesetzt werden kann. Glücklicherweise habe man sich in Absprache mit der Bundesagentur für Arbeit darauf geeinigt, AstA nun als qualitativ hochwertige „Außerbetriebliche Ausbildung“ nach dem Sozialgesetzbuch III und II durchzuführen.

„Trotz damit verbundener strengerer Vorgaben und einem sehr engen Zeitrahmen konnten in Kooperation mit der Arbeitsförderung Schwalm-Eder wieder acht neue Ausbildungsplätze im Schwalm-Eder-Kreis geschaffen werden“, so Neupärtl.

Bei der Jugendwerkstatt Felsberg, dem Starthilfe Ausbildungsverbund Schwalm-Eder e. V., Homberg, der Stiftung Beiserhaus, Knüllwald-Rengshausen und der Jugendberufshilfe Hephata in Schwalmstadt werden somit ab September 2009 jeweils zwei junge Arbeitslosengeld II-Empfänger/innen ausgebildet. Die angestrebten Berufe sind Metallbauer/in, Gärtner/in im Gala-Bau, Elektroniker/in – Fachrichtung Gebäude- und Energietechnik, Hauswirtschafterin und Kauffrau/mann im Einzelhandel. Landrat Frank-Martin Neupärtl teilt weiter mit, dass erstmals zwei Auszubildende über das sogenannte kooperative Modell gefördert werden. Hier erfolgt die fachpraktische Unterweisung teilweise durch einen Kooperationsbetrieb, der hierdurch seine üblichen Ausbildungskapazitäten jedoch nicht reduzieren darf.

Die Auszubildenden werden bei den vier Trägern durch erfahrene Ausbilder/innen, Lehrkräfte und Sozialpädagogen/innen betreut und durch Praktikaphasen auch an betriebliche Ausbildungen herangeführt. Durch berufsschulbegleitenden und allgemeinbildenden Unterricht sowie Mobilitäts- und Bewerbungstraining wird das Angebot weiter ergänzt.

„Durch dieses seit Jahren erfolgreiche Ausbildungsprogramm werden den jungen Menschen neue Perspektiven eröffnet, so dass sie später in der Lage sein werden, aus eigenen Mitteln und Kräften ihre Existenz sicherzustellen“, erläutert Landrat Neupärtl. (red)



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