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MT liefert den Löwen großen Kampf, aber verliert

mt-logo_origdarkredÖstringen/Melsungen. „Wir haben eine superstarke erste Halbzeit gespielt und zur Pause verdient mit 12:15 vorne gelegen. Auch in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte konnten wir den Löwen noch gut Paroli bieten, kassierten dann aber einige Gegenstöße und gerieten schnell mit drei, vier Toren in Rückstand. Leider hatten wir kaum Wechselmöglichkeiten, mussten fast mit nur einer Besetzung durchspielen. Die Niederlage ist am Ende mit 31:36 vielleicht etwas zu hoch ausgefallen“, fasste MT-Trainer Ryan Zinglersen den Auftritt seiner Mannschaft im DHB-Pokal Achtelfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen zusammen.

Angetreten ohne Stojanovic, Karipidis, Anusic und Aagaard und mit einem nur minutenweise einsetzbaren Vasilakis, waren die Voraussetzungen bei der MT für einen Coup gegen den Favoriten mehr als ungünstig. So war es fast eine Frage der Zeit, wie lange die Kräfte reichen würden. Umso bemerkenswerter, dass die Nordhessen den Badenern rund ein Dreiviertelstunde nicht nur ebenbürtig waren, sondern bis dahin sogar meist den Ton in diesem Spiel angaben. Sie hatten sich das Geschehen gut eingeteilt und konnten sich in der defensive vor allem auf Mario Kelentric verlassen. Der Keeper zeigte sich in Topform und parierte nicht nur 9 schwere Bälle des schussgewaltigen Löwen-Rückraums, sondern auch noch drei Strafwürfe! Damit war der Grundstein zur beinahe sensationellen 15:12-Halbzeitführung gelegt.

Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber vor nur 649 Zuschauern in der Östringer Stadthalle erwartungsgemäß stärker auf. Aber die MT hielt dagegen. Knapp 41 Minuten waren gespielt, als Jens Schöngarth mit seinem dritten Treffer für die Melsunger 21:20-Führung sorgte. Doch zweimal Gensheimer und Müller bogen die Partie binnen drei Minuten wieder um (23:21, 43.). Ryan Zinglersen nahm daraufhin ein Team Timeout um die Löwen etwas auszubremsen. Kaum wieder angepfiffen, wurde es hektisch auf dem Feld. Die beiden Schiedsrichter sahen sich genötigt, innerhalb von nur 108 Sekunden gleich vier Spieler für jeweils zwei Minuten auf die Bank zu schicken (Roggisch und Myrhol von den Löwen, Tzimourtos und Danner von der MT).

Von dieser aufregenden Phase erholten sich die Gastgeber offenbar besser als die MT. So gelangen den Rhein-Neckar-Löwen drei Treffer in Folge (Bielecki und 2 Mal Sigurdsson) und dadurch war beim Stand von 27:22 (48.) praktisch der Spielausgang besiegelt. Bei der MT hatten sich durchweg alle Akteure gute Noten verdient. Am auffälligsten agierten dabei Kelentric im Tor, Danner und Klitgaard in der Abwehr und Sanikis, Junillon und Tzimourtos im Angriff. An der Siebenmeterlinie zeigte Vuckovic starke Nerven und verwandelte alle fünf Strafwürfe.

„Die Mannschaft hat alles gegeben, das muss man deutlich unterstreichen. Ich bin froh, dass sich in Anbetracht unserer schlimmen Personalsituation heute kein weiterer Spieler verletzt hat, denn in nur drei Tagen haben wir ein sehr wichtiges Punktspiel“, blickte MT-Coach Zinglersen schon gleich nach dem Abpfiff der Pokalpartie in Östringen auf die Ligabegegnung am Samstag in Düsseldorf.

Statistik:

Rhein-Neckar Löwen: Fritz, Szmal (17.-24., und bei zwei Siebenmetern) – Stefánsson (4/1), Guðjónsson (2), Bielecki (4) – Bruhn (1), Gensheimer (10/2) – Myrhol (6) – Roggisch, Manojlovi? (n.e.), Sigurðsson (7), Harbok, Müller (2), Klimovets (n.e.).

MT Melsungen: Kelentric, Lechte (39.-49.), Simon (ab 50.) – Schöngarth (3), Sanikis (5), Junillon (6) – Tzimourtos (5), Brovka (2) – Klitgaard (1) – Vasilakis, Vuckovic (6/5), Danner (1), Tellander (1), Treutler (1).

Zeitstrafen: Bielecki (4), Stefánsson (2), Myrhol (4), Harbok (2), Roggisch (2) – Klitgaard (4), Tellander (2), Danner (4), Tzimourtos (2).

Trainer: Ola Lindgren – Ryan Zinglersen.

Zuschauer: 649.

Schiedsrichter: Ronny Dedens/Nico Geckert (Magdeburg

Siebenmeter: 6/3 – 5/5.
Rhein-Neckar Löwen: Gensheimer scheitert an Kelentric.
Rhein-Neckar Löwen: Stefánsson scheitert an Kelentric.
Rhein-Neckar Löwen: Stefánsson scheitert an Kelentric.
Beste Spieler: Gensheimer, Sigurðsson – Sanikis, Junillon.

Spielfilm: 0:1 (3.), 2:2 (6.), 4:4 (9.), 6:5 (12.), 7:7 (15.), 8:8 (18.), 8:11 (21.), 10:13 (24.), 12:14 (27.), 12:15 (HZ), 14:15 (33.), 16:17 (36.), 19:19 (39.), 21:21 (42.), 24:21 (45.), 27:22 (48.), 28:24 (51.), 31:25 (54.), 33:27 (57.), 36:31 (EN)



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