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Offener Brief: Initiative gegen Bartenwetzer-Haltestelle

Wir, das ist eine Initiative interessierter Melsunger, verfolgen mit großer Sorge die Planungen für eine Regiotramhaltestelle in Höhe der Bartenwetzerbrücke.

Diese vorgesehene Haltestelle wird nicht über Parkmöglichkeiten oder nennenswerte Anfahrmöglichkeiten zum Holen oder Bringen von Reisenden verfügen und nur rund 400 m vom Melsunger Bahnhof entfernt sein. Dort werden auch nur die Regiotramzüge anhalten, sodass die Anbindung nach Kassel deutlich schlechter ist als am Bahnhof. Die Anbindung aus Richtung Bebra endet am Bahnhof oder es ist ein Umstieg in die Regiotram nötig, um an die Bartenwetzerhaltestelle zu gelangen.

Diese Haltestelle soll, glaubt man den Aussagen des NVV und der Kommunalpolitiker, die Menschen aus Kassel dazu bewegen, nach Melsungen zu kommen und hier einzukaufen. Wir haben starke Zweifel, dass dieser erwünschte Effekt realistisch eingeschätzt wird.

Darüber hinaus werden die prognostizierten Baumaßnahmen über einen sehr langen Zeitraum Verkehrsprobleme für Melsungen, insbesondere die Bewohner des Hubergs, dem Bachfeld und aus Schwarzenberg mit sich bringen.

Wenn man bedenkt, dass allein der Finanzierungsanteil der Stadt Melsungen laut CDU-Veröffentlichung rund 650.000 Euro beträgt, macht dies das Vorhaben umso unverständlicher.

Wir wenden uns mit diesem Schreiben an alle Melsunger, die in dieser Angelegenheit genauso denken wie wir und fordern diese auf, unser Anliegen zu unterstützen. Interessierte wenden sich bitte per Mail an bartenwetzerhalt-nein-danke@web.de, damit das weitere Vorgehen koordiniert werden kann.

Für die Initiative

Sascha Bühn und Anette Wenzel



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3 Kommentare zu “Offener Brief: Initiative gegen Bartenwetzer-Haltestelle”

  1. Reinhard Hinz

    Die Argumente leuchten alle ein, ich möchte jedoch darauf aufmerksam machen, dass mit der Regiotramhaltestelle eventuell eine Wiederaufwertung der Fußgängerzone Brückenstraße als Einkaufszentrum beabsichtigt sein sollte, wenn auch nicht gerade für Kunden aus Kassel, so doch für solche aus Körle bis Guxhagen.
    Ob diese Rechnung allerdings aufgehen kann, vermag ich nicht zu beurteilen, ich teile die Zweifel durchaus. Die Bartenwetzerbrücke und das Heimatmuseum (Samstags und Sonntags 15-17 Uhr geöffnet) freuen sich natürlich auch über jeden Besucher, aber das ist bei solchen Investitionen sicherlich kein wirtschaftliches Argument.
    Viele Grüße, Reinhard Hinz

  2. Fischer Gerhard

    Es ist schon erstaunlich wie man mit den Steuergeldern der Bürger umgeht, in einer Zeit, wo es auf sparsames Haushalten ankommt.
    Man verkauft den Bürgern die vom Land Hessen genehmigten Zuschüsse als Geschenk, welche in Wirklichkeit unsere erbrachten Steuergelder sind. Es wäre erforderlich gewesen auch die Bürger dieser Stadt um ihre Meinung zu fragen bevor man Planungsgelder ausgibt, denn 138.000€ zahlt man nicht aus der Portokasse
    Ich betrachte es als einen Schildbürgerstreich eine Haltestelle 500m vom Bahnhof entfernt zusätzlich zu bauen, mit dem Argument, Bürger aus Kassel nach Melsungen zu holen, es ist eher umgekehrt, das immer mehr Bürger von MEG nach KS fahren werden um dort ihre Einkäufe zu tätigen. Man schwächt die Kaufkraft der eigenen Stadt ist ist sich nicht im klaren welche Folgen daraus entstehen. Hat nicht der „Bund der Steuerzahler“ Mißstände gleicher Art aufgezeichnet, will man sich auch in diesen Kreis begeben?
    Wer auch immer diesen Beschluß gefaßt haben mag, kann ich nur als Traumtänzer bezeichnen.

  3. Melsunger

    Hier ist noch etwas zu diesem Thema: ( einschl. Kommentaren)

    https://www.seknews.de/2010/02/11/leserbrief-zum-thema-regio-tram-haltestelle-in-der-vorstadt/comment-page-1/#comment-1849

    Wie hoch muss die zahl der Neukunden aus dem Bereich Schwarzenberg – Röhrenfurth – Körle – Guxhagen sein um diese Investition zu rechtfertigen?

    Das dadurch die Brückenstr belebt wird halte ich für ein Gerücht.
    Die sollten mal lieber während der Winterzeit die Straßen räumen das man nicht wochenlang auf Eisplatten umher rutschen muss und sich um seine Knochen sorgen muss.
    Oder in den übrigen Zeiten durch eine saubere Straße einladend wirkt !
    Während der kalten Jahreszeit mal ein warmes Getränk kostenfrei andienen, Parkgutscheine ausgeben, usw.

    Dies gilt auch für den Rest der Innenstadt – wenn man schon fragt wie man Service rüberbringen kann!
    Das geht sogar ohne einen Marketingmanager.


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