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Grenzwelten: Neuer „Nationaler Geopark“ entsteht

Korbach/Borken. Mit der offiziellen Verleihung des Gütesiegels „Nationaler Geopark“ durch den Präsidenten der GeoUnion, Prof. Dr. Rolf Emmermann, im Wolfgang Bonhage-Museum in Korbach und der Unterzeichnung der Geopark-Charta ist es nun „amtlich“: Der Geopark „Grenzwelten“ ist der zweite zertifizierte Geopark in Hessen und der 13. in Deutschland. In Anwesenheit der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, umriss Landrat Dr. Kubat die Motivation und Zielsetzung, die mit der offiziellen Anerkennung des Geoparks verbunden ist: „Wir möchten als Träger gemeinsam mit unseren Partnern den regionalen Tourismus weiter forcieren. Insbesondere den Bereich „Naturtourismus“ wollen wir gezielt weiter entwickeln und versprechen uns durch das Zertifikat eine spürbare und nachhaltige Stärkung.“

Träger des Geoparks ist der Landkreis Waldeck-Frankenberg, der mit den beteiligten Kommunen sowie den fünf in der Region agierenden LEADER-Foren Partnerschaftsverträge abgeschlossen hat, in denen die Zusammenarbeit verbindlich festgeschrieben wird. Die rund 3.700 km² Geoparkkulisse umfasst den Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie angrenzende Kommunen in den Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder, Marburg-Biedenkopf sowie Hochsauerland (NRW).

Das Geopark-Leitmotto „GrenzWelten – WeltenGrenzen“ wurde mit Bedacht gewählt und nimmt die vielfältigen geologischen, aber auch naturräumlichen und kulturhistorischen Grenz-Situationen in der Region auf.

Zehn Schwerpunkte
Konzeptionell ist der Park grenzüberschreitend in zehn thematische und räumliche Schwerpunkte gegliedert.  Für jeden Schwerpunkt werden Besucher-Angebote entwickelt. Erste Projekte wurden bereits verwirklicht: Die Einrichtung einer multimedialen Ausstellung zur Geologie der Teilregion „Kellerwald“ (Geo-Foyer) in Waldeck-Nieder-Werbe am Edersee und die Wanderroute „Eisensteinweg“ – sie verbindet als Radweg bedeutende, bergbau- historische Sehenswürdigkeiten der Region. An markanten Stellen des Geoparks wurden „Geo-Stationen“ errichtet – so zum Beispiel an der „Geo-Erlebnisroute Medebach-Hallenberg“, wo die Besucher in zahlreichen Gesteinsaufschlüssen Informationen über erdgeschichtliche und/ oder naturkundliche Sehenswürdigkeiten erhalten.

Die Kommunen Borken, Fritzlar, Neuental und Wabern bilden ein eigenes „Geopark-Zentrum“ unter  dem vorläufigen Motto „Eder- und Schwalmaue: Zwischen Kies, Erz und Braunkohle – Reise in die Unterwelt der Niederhessischen Senke“. Echte Pfunde, wie das Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum in Borken, das Regionalmuseum in Fritzlar, das Steinkistengrab bei Züschen oder die Altenburg mit Ringwallanlage in Neuental gilt es durch weitere Sehenswürdigkeiten zu ergänzen und zu entwickeln. Es gründet sich zurzeit eine Projektgruppe aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Teilnehmern, die den neuen Geopark-Schwerpunkt „Eder- und Schwalm-Aue“ entwickeln und mit Leben füllen möchte.

Kontakt: Geoparkbeauftragter für die Kommunen Wabern, Borken, Neuental der LEADER-Region Schwalm-Aue : Horst Schönhut, Telefon (05682) 738295 und Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue e.V., Sonja Pauly, Telefon (05682) 808161. Weitere Infos: www.geopark-grenzwelten.de.



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