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Leserbrief zur RegioTram-Haltestelle in der Vorstadt

Melsungen. Herr Wagner bringt Sympathie für den Leserbriefschreiber auf, der  eine mögliche Bürgerbefragung angeregt hatte. Wenn SPD-Vorsitzender Wagner mit offenen Augen die Situation der Regiotram betrachten würde, könnte er leicht feststellen, dass die Melsunger Bürgerinnen und Bürger schon abgestimmt haben: Die meisten fahren nämlich mit  der schnelleren und bequemeren und mit Toiletten ausgestatteten Cantusbahn nach Kassel und zurück. Vom Bahnhof Bad Wilhelmshöhe fahren im Minutentakt Straßenbahnen in alle Richtungen, die Kasseler Innenstadt ist vom Haupt/Kulturbahnhof ebenfalls in wenigen Minuten erreichbar. Insofern passt auch das angeführte Beispiel Bretten nicht. Hier gibt es mehrere  Schnellverbindungen nach Karlsruhe, die von der dortigen Regiogesellschaft betrieben werden. Außerdem ist Bretten mit zirka 30.000 Einwohnern mit Melsungen nicht vergleichbar.

Ich kenne das Karlsruher Modell persönlich und halte viel davon. Nur ist es auf Melsungen/Kassel nur beschränkt  anwendbar. Nahezu grotesk ist die Aussage, mit der Haltestelle Vorstadt (Kosten: 6 Millionen Euro) könnte die Einwohnerzahl Melsungens wachsen.  Die Zahlen sprechen für sich, die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren gesunken, trotz Regiotram. Der Eigenanteil der Stadt Melsungen von zirka 600.000 Euro sollte für die Altstadtsanierung verwendet werden, um Melsungen wieder für Besucher attraktiv zu machen. Leerstände ziehen keine Kunden von außerhalb an! Wenn sich die Bedingungen geändert haben, muss es auch möglich sein, Verträge zu kündigen.

Mit seinem persönlichen Angriff von Wagner auf mich, kann ich nur mit einem Melsunger Sprichwort antworten: Getroffene Hunde bellen!

Martin Gille



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2 Kommentare zu “Leserbrief zur RegioTram-Haltestelle in der Vorstadt”

  1. Melsunger

    Zum Vergleich mit Bretten:
    (u.a. Leserbrief von Herrn Plümpe in der HNA am 16.2.2010 )
    Sind beide Städte wirklich vergleichbar?
    Sowohl was Größe, Struktur und die Lage der Haltestellen anbetrifft?
    Welche Auswirkungen auf die Einwohnerzahl Melsungens hätte eine Haltestelle an der Bartenwetzerbrücke denn ?
    Ist die Zunahme der Einwohnerzahl in Bretten nur auf die RT zurückzuführen? Wo war die Zunahme lokal anzutreffen?
    Wie hoch ist denn der Anteil der Kunden/Besucher am Umsatz / Zunahme des Umsatzes aus der nächsten Großstadt?
    Mit welchen Argumenten kann man Kunden aus Kassel und dem Umfeld nach Melsungen locken und was hat das mit der Haltestelle zu tun ?
    Wichtiger scheint mir doch das man nicht später die Pfieffewiesen angeht sondern jetzt – denn dort steckt Potential für Kostendeckung und Fahrgastzahlenzunahme!
    Und die dortigen Mitarbeiter würden vielleicht sogar die dann gute Verbindung in die Stadt zum Einkauf und zum verweilen nutzen – was sie derzeit eher nicht realisieren.
    Was die Bahn und den NVV anbetrifft:
    Die haben doch auch der Stadt Melsungen die Pistole mit erhöhten Planungskosten aufs Auge gedrückt – also bitte nicht so zimperlich. Da darf man gerne auch mal dran erinnern wie wenig die Bahn für den Bahnhof und sein Umfeld bezüglich Sauberkeit und Winterdienst getan hat, als sie noch Eigentümer war.
    Und wenn schon sich Einzelne so stark machen und überzeugt sind:
    Wie wäre es denn mit Anteilsscheinen die zukünftig Dividende bringen?

  2. Melsunger

    Heute 17.02.2010 schreibt Herr W.Söffge in der HNA in einem Leserbrief u.a.

    „…die wichtige Chance auch das bedeutende Industriegebiet Pfieffewiesen anzubinden.“

    Und was hat das mit der Haltestelle an der Bartenwetzerbrücke zu tun?
    Warum erst die und dann, wenn noch weniger Geld zur Verfügung steht, die doch wichtigere für das Industriegebiet?

    Offensichtlich beginnt man schon parteipolitische Fronten aufzubauen.
    Ob es“ einige Stimmen sind“ wie er dann weiter ausführt, mag dahingestellt sein.
    Wer politisch tätig ist und Verantwortung trägt, weiß, dass es nur wenige gibt die sich zu Wort melden.
    Der Rest schweigt, weil er ( meist zu recht ) feststellen muss, dass die Politik doch macht was sie will.

    Ich bin für eine Haltestelle in den Pfieffewiesen mit Park und Ride, für eine in Schwarzenberg und für eine sofortige Weiterführung nach Malsfeld und Beiseförth.
    Alles andere kostet Geld und bringt wenig Nutzen.

    So wie die Seilbahn für die Radler über deren Gesamtkosten oder Betriebskosten man leider als Bürger nichts erfährt.

    So wird es denn auch bei der Haltestelle Bartenwetzerbrücke sein.
    Sie konterkariert doch zugleich auch eine Ansiedlung von Gastronomie im Bahnhof!


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