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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Tarifergebnis sichert Arbeitsplätze und sorgt für Inflationsausgleich

Kassel. Das Ergebnis der Tarifverhandlungen zwischen IG Metall und Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen sollte nach Auffassung des Ersten Bevollmächtigten der IG Metall Nordhessen, Ullrich Meßmer, auch in der Mittelgruppe, also den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland übernommen werden. „Ich erwarte von den Arbeitgebern, dass sie zügig in Verhandlungen zur Übernahme des Ergebnisses aus NRW eintreten“, sagte Meßmer. Das Ergebnis der Verhandlungen in Nordrhein-Westfalen sichere Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie und werde der wirtschaftlichen Entwicklung in der Branche gerecht. Die vereinbarte Einmalzahlung in Höhe von 320 Euro (Auszubildende: 120 Euro) sowie die ab April 2011 geltende Lohnsteigerung von 2,7 Prozent sicherten zumindest einen Inflationsausgleich. Zudem werde den Auszubildenden eine Perspektive für die Übernahme geboten.

Für Betriebe, die nach dem Auslaufen der zweijährigen staatlich geförderten Kurzarbeit wegen der Krise weiter mit mangelnder Auslastung zu kämpfen haben, biete das Ergebnis zudem eine neu geschaffene tarifliche Kurzarbeit. „Dieses vernünftige Ergebnis sollte jetzt schnell auch auf unsere Region übertragen werden“, sagte Meßmer.

Delegierte diskutieren das NRW-Ergebnis
Die Delegierten der IG Metall Nordhessen werden das nordrheinwestfälische Tarifergebnis am Samstag im Rahmen ihrer Konferenz in Baunatal mit dem Tarifsekretär des IG Metall-Bezirks Frankfurt, Stefan Schaumburg, diskutieren und bewerten. (red)



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