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Interview: Ryan Zinglersen erhofft sich Stabilität

Mit dem Sieg in Balingen ist der Start ins neue Jahr gelungen. Wie geht’s weiter?

Ryan Zinglersen: Dieser Erfolg war nach einer solch langen Pause sehr wichtig für uns. Er hat ganz sicher unser Selbstvertrauen gesteigert und ich hoffe auch, dass wir ab jetzt etwas mehr Stabilität in unser Spiel bekommen. Natürlich wollen wir auch gegen Großwallstadt gewinnen und damit die Voraussetzung für eine kleine Serie schaffen. Wobei wir diesen Begriff aber erst nach einem weiteren Sieg verwenden dürfen. Die in Balingen gezeigte Leistung macht mich zuversichtlich, dass sie unsere Mannschaft gegen Großwallstadt wiederholen kann. Wir hatten mit intensivem Training zuvor gute Voraussetzungen geschaffen. Manche Spieler sagen jetzt vielleicht, dass wir zur Zeit zu hart trainieren. Aber die Auswirkungen hat man gegen Balingen sehen können. Wir müssen jetzt, da wir wieder komplett sind, neben dem Spielrhythmus auch den Trainingsrhythmus finden.

Die MT hat in den letzten dreieinhalb Jahren zuhause gegen Großwallstadt stets gewonnen und auswärts mit Ausnahme des Spiels im September auch!

Ryan Zinglersen: Ja ich kenne diese Statistik und es wäre natürlich schön, wenn wir sie weiter ausbauen könnten. In?Großwallstadt haben wir zuletzt leider verloren. Da haben wir ohne Brovka, Junillon, Karipidis und nur vier Minuten lang mit Sanikis gespielt und sind trotzdem erst in den Schlussminuten ins Hintertreffen geraten. Außerdem haben wir dieses Spiel viel zu hektisch gestaltet. Im Rückspiel am Samstag werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit komplett sein und dem Gegner das Leben schwerer machen können.

Was muss am Samstag funktionieren, um gegen Großwallstadt zu bestehen?

Ryan Zinglersen: Wir müssen uns einfach an das Spiel in Balingen erinnern. Hier hatte ich mit Ausnahme des Gegenstoßes, den wir noch verbessern müssen, kaum etwas zu kritisieren. Im Gegenteil, wir haben vieles richtig gemacht. Es wurde vor allem geduldig und diszipliniert gespielt. Positiv aufgefallen ist außerdem, dass endlich mal wieder die Außen eingesetzt wurden. Daniel Tellander und Savas Karipidis haben sich dafür mit acht Toren bedankt. Insgesamt war es aber eine gute Teamleistung. Ja, dieses Spiel haben wir wirklich als Mannschaft gewonnen. Diese Erkenntnis müssen wir auch in das Spiel gegen Großwallstadt hinein tragen.

Was könnten die Knackpunkte sein?

Ryan Zinglersen: Beim Gegner ist natürlich als erstes die gute Abwehr und der überragende Torhüter zu nennen. Mattias Andersson ist in dieser Saison der wohl stärkste Keeper der Liga (Anmerkung: Er führt die Paraden-Statistik mit sehr großem Vorsprung an), er allein kann ein Spiel schon stark beeinflussen. Großwallstadts Abwehr gewinnt zusätzlich an Effektivität, wenn Sverre Jacobsson mitwirkt. Der Isländer hatte zuletzt gegen Hannover gefehlt, wird aber wohl gegen uns wieder dabei sein.

Ihre weiteren Wünsche für den ersten Heimauftritt im neuen Jahr?

Ryan Zinglersen: Ich denke, dass sich alle Spieler nach der langen Abwesenheit von zuhause freuen, wieder vor eigenem Publikum spielen zu dürfen. Es wäre toll, wenn das die Handballfans am Samstag mit möglichst großem Besuch honorieren und die Mannschaft in diesem sehr schweren Spiel unterstützen. Gewinnen können wir nur gemeinsam mit einem engagierten Publikum. (bk)



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