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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Der Goldberg – Wahrheit oder Legende?

Der Goldberg nahe Dickershausen und der Hunnenkönig  Attila

Dickershausen. Attilla – König der Hunnen, der Etzel der germanischen Sage. Gestorben 453. Er dehnte das Hunnenreich im Osten bis zum Kaukasus, im Westen fast bis zum Rhein aus. Er wurde 451 auf den Katalunischen Feldern von dem weströmischen Feldherrn Aetius geschlagen. Attila war der zweite Gatte Kriemhilds, deren erster Gatte Siegfried fiel seinem Mörder Hagen zum Opfer. Aus Rache ließ sie nicht nur Hagen, sondern seine ganze Sippe, nämlich das burgundische Königsgeschlecht ermorden. Sie selbst wird vom germanischen Helden Hildebrand getötet. Unter Attila standen die Hunnen, die sich im vierten Jahrhundert nach Christus gegen Europa wandten und das Ostgotische Reich in Südrußland zerstörten, auf der Höhe ihrer Macht, deren Mittelpunkt damals die Theißebene war.  Nach der Niederlage 451 auf den katalaunischen Feldern und Attila’s Tod 453 zerfiel das Hunnenreich schnell. Mit der Theißebene war das ungarische Tiefland gemeint, es wurde von dem größten Nebenfluß der Donau, eben der Theiß, durch zogen.

Der Goldberg
Wie eingangs erwähnt, starb Attila 453 im Gefecht. Der Sage nach „auf dem dritten Hügel westlich des Fuldaknie’s“ (südlich von Rotenburg). Er wurde in einem goldenen Sarg, in dem sich ein silberner und ein eiserner Sarg befand, auf der Höhe begraben, die noch heute den Namen „Goldberg“ trägt. Soweit die Sage. Erzählungen berichten davon, das in den 30er Jahren einige Männer tatsächlich auf dem Goldberg nach den Überresten Attila’s gegraben haben, wohl aber ohne Erfolg…. „Ich war noch ein Kind“, so ein lebender Zeitzeuge, „als in den Dreißigern Metz Henner und noch ein paar andere da oben mehrere, bis zu drei  Meter tiefe Löcher gegraben haben. Die Löcher sieht man heute noch.“

Bronzemünzen auf dem Goldberg
Auch wenn die Suchenden vor zirka 80 Jahren bei den Grabungen nach Attila’s Überresten erfolglos blieben… „wir fanden etwas sehr unglaubliches“, so berichtet einer der inzwischen verstorbenen Männer, die sich damals auf den Weg zum Goldberg machten um nach Attila’s Grab zu suchen, es waren drei  Bronzemünzen! „..natürlich habe ich die noch“, berichtet er stolz. Sind die Münzen also Zeugen dafür, das der Hunnenkönig Attila tatsächlich auf dem Goldberg nahe Dickershausen begraben liegt? Diese etwa 1.600 Jahre alten Münzen sind einzigartige Zeugen einer vergangenen Epoche. Sie sind der Spiegel der Geschichten, die sich um den Goldberg ranken. (Rolf Brämer)



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