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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Henri Alter verteidigt Titel im Steinstoßen

Frankfurt/Melsungen. Bei den Landes-Hallenmeisterschaften im Steinstoßen, die am Wochenende vom Hessischen Rasenkraftsport- und Tauziehverband in Frankfurt ausgetragen wurden, verteidigte der Melsunger Henri Alter in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm seinen Vorjahres-Titel bei den A-Schülern. Beim Steinstoßen wird ein 5kg schwerer Stein, der die Form eines Quaders hat und aus Stahl gefertigt ist, aus einem beliebig langem Anlauf einarmig vor einem Abstoßbalken in eine Sandgrube gestoßen. Die teilnehmenden Sportler, die zum größten Teil aus den Sportarten „Leichtathletik“ und „Gewichtheben“ kommen, werden  in den einzelnen Altersgruppen auch in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt, damit auch die „leichteren“ Athleten eine Möglichkeit haben, Rekorde und Meisterschaften zu erringen.

Henri Alter, der im Vorjahr vor allem im Speerwerfen, aber auch im Dreisprung sowie im Mehrkampf seine sportlichen Talente eindrucksvoll demonstrierte, hatte am 14. März 2009 in der Frankfurter Sporthalle mit einem Körpergewicht von vierzig Kilogramm seinen ersten Landestitel gewinnen können.  Damals stieß er den 10 Pfund schweren Eisenstein auf 7,10 Meter und qualifizierte sich mit dieser Leistung für die Deutschen Hallenmeisterschaften, wo er vier Wochen später hinter dem Leichlinger Jonas Pyschny (7,75 m) mit 7,37 m die Silbermedaille gewinnen konnte. Seit dieser Zeit legte er fast sieben Kilogramm an Körpermasse zu und ging bei den diesjährigen Hallenmeisterschaften mit 47,1 kg Körpergewicht an den Start. Dass er sich derzeit in einer guten Form befindet, zeigte der schnellkräftige Melsunger Gesamtschüler bereits im Training, wo er aus dem Anlauf heraus die 5kg schwere Gummikugel mehrmals an die Neun-Meter-Marke stieß.

Obwohl Henri Alter in seinen ersten drei Stößen sehr verkrampft wirkte,  blieb er bereits im Vorkampf mit seinen Versuchen mehr als einen Meter über seiner bisherigen Bestleistung.  Im Finale lief er schneller an, blieb beim Abstoß lockerer als im Vorkampf und erreichte im letzten Durchgang mit genau 9,00 m sein bestes Ergebnis.  „Wenn Henri in den nächsten vier Wochen noch einen halben Meter drauflegen kann, wird er bei den Deutschen Meisterschaften in Warendorf bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitreden“, so Alwin J. Wagner, der seinen Schützling im Sommer eine Leistung über zehn Meter zutraut. (ajw)



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