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Schilder weisen den Weg in der Drei-Burgen-Schule

Felsberg. Die Drei-Burgen-Schule ist ein weitläufiger Gebäudekomplex. Neue Schüler, Gäste oder neue Mitarbeiter finden sich in den verschiedenen Gebäuden erst nach einiger Zeit zurecht. Das stellten die Schüler der Klasse F6c im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts fest, als sie das  Orientierungssystem ihrer Schule mit ihrem Lehrer Uwe Tomaselli untersuchten. Sie erkannten, dass hier vielfältige Verbesserungen möglich sind.

Das Untersuchungsergebnis haben die Schüler der Schulleitung mitgeteilt. Daraufhin beauftragte Schulleiter Dr. Dieter Vaupel die Schulklasse, für einen Gebäudeteil exemplarisch ein Orientierungssystem zu erstellen. Dem sind die Kinder mit Freude und fantasievoll nachgekommen. Für das Arbeitslehre- und Naturwissenschaftsgebäude haben sie einen Orientierungsplan für den Eingang und 16 Raumkennzeichen erstellt.

Bei einem offiziellen Termin wurde nun das Ergebnis ihrer Bemühungen dem Schulleiter übergeben. Mit kleinen Referaten haben die Schüler ihrem Direktor dargelegt, wie man sich in der Umwelt und in Gebäuden zurechtfindet, wie ein Orientierungsschild gestaltet sein sollte und warum es sinnvoll ist, Hinweisschilder mit Symbolen zu versehen. Gemäß dem Motto „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“ betonten die Schüler, dass Symbole auf der ganzen Welt verstanden werden. Man denke hier nur am das Toilettenmännchen oder an das Nichtrauchersymbol. Dr. Vaupel zeigte sich über das Ergebnis und die Präsentation der Schüler sehr erfreut, bedankte sich für ihren Einsatz und lobte die Nachhaltigkeit der Arbeit.

Am Beispiel der Gestaltung von Orientierungsschildern, so Uwe Tomaselli,  könne ein Grundprinzip des Arbeitslehreunterricht deutlich gemacht werden. Wesentlich in der Arbeitslehre sei die Verzahnung von Theorie und Praxis. „Die Schüler werkeln nicht, sondern ihr Handeln ist in einen ganz bestimmten Zusammenhang eingebettet,“ so der Arbeitslehrelehrer. Die Schüler setzen sich am Beispiel „Orientierungssysteme“ mit ihrer Umwelt, mit ihrer Schule, mit Gestaltungsgrundsätzen auseinander und festigen ihr Wissen durch eigenes Tun. Sie erlernen handwerkliche Fertigkeiten und erproben sich in der Präsentation ihrer Ergebnisse. Mit ihrem Arbeitsergebnis tragen sie zur Entwicklung ihrer Schule bei und festigen damit die Identifikation mit ihrer schulischen Umgebung. (Uwe Tomaselli)



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