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Bernd Kaiser zum 15. Mal „Stimme des Final Four“

Hamburg/Lohfelden. Am kommenden Wochenende findet in der Hamburger Color Line Arena das Endrundenturnier um die Deutsche Handball-Pokalmeisterschaft statt. Beim „Lufthansa Final Four“, so der offizielle Veranstaltungstitel, stehen sich am Samstag in den beiden Halbfinals  der VfL Gummersbach und die Rhein-Neckar Löwen (13.15 Uhr) sowie der HSV Hamburg und der TuS N-Lübbecke (15.15 Uhr) gegenüber. Am Sonntag ermitteln dann die beiden Halbfinalsieger den Deutschen Pokalmeister 2010 (13.15 Uhr; alle Spiele live im DSF). Zum 15. Mal in Folge als Sprecher dabei ist Bernd Kaiser. Seit 1994 wird die Pokalmeisterschaft im Final Four-Modus ausgetragen. Seit 1995 heißt der Austragungsort Hamburg und seit 1996 werden die Pokalspiele von Bernd Kaiser als Hallensprecher begleitet.

Dem 50-jährigen Lohfeldener, Inhaber einer Agentur für Marketing und Werbung, steht am Wochenende also sein 15. Einsatz beim größten nationalen Handball-Ereignis in Folge bevor. Damit dürfte Kaiser auch im Vergleich mit anderen Sportevents dieser Kategorie einem ganz besonderen Rekord aufstellen. Das Attribut „Stimme des Final Four“ hat er ohnehin längst erworben.

Reiner Witte, Präsident der TOYOTA Handball Bundesliga (HBL) bezeichnet das Final Four als „perfekte Visitenkarte des deutschen Handballsports“, Frank Bohmann, HBL-Geschäftsführer, spricht gar von der „besten Handball-Veranstaltung der Welt“. Angesichts der Tatsache, dass die Color Line Arena an den beiden Spieltagen mit insgesamt 26.000 Zuschauern ausverkauft ist, die Spiele via TV in 60 Länder weltweit übertragen werden und dabei rund 100 Millionen Kontakte erzeugen, treffen die Verantwortlichen mit ihren Einschätzungen den Nagel auf den Kopf.

Seit 1996, dem Jahr in dem Bernd Kaiser zum ersten Mal beim Final Four in Hamburg am Mikrofon saß (damals noch in der Alsterdorfer Sporthalle), wurden genau 43 Spiele ausgetragen. 2005 fand aufgrund einer besonderen Konstellation sogar eine Begegnung um Platz drei statt. Nur zur ersten Halbfinalpartie 1996, TuSEM Essen gegen MT Melsungen, durfte Kaiser nicht als Sprecher ran, da er in dieser Funktion auch damals schon beim nordhessischen Bundesligisten tätig war. In den  folgenden 42 Spielen  hat er dann exakt 2.362 Tore, Spielstände und Spielernamen angesagt.

Unter normalen Umständen wird der Nordhesse also am kommenden Wochenende in Hamburg zum 2.500sten Mal ein Pokaltor verkünden können. Keine Frage, dass er das dann natürlich genauso schwungvoll und mitreissend machen will, wie in den 14 Jahren zuvor. „Es ist immer wieder eine Ehre für mich, den Part des Sprechers bei der wichtigsten Veranstaltung im deutschen Handball übertragen zu bekommen. Und solange man mich hören mag, mache ich diesen Job gern auch weiter“, so der Dauerbrenner am Mikrofon.

Für die weiteren Handball-Highlights der Bundesliga in diesem Jahr ist Bernd Kaiser jedenfalls schon fest gebucht. So werden auch die Handballfans beim All Star Game im Juni in Berlin und beim Super-Cup im August in München eine vertraute Stimme hören. (red)



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