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Europapokalteilnehmer zu Gast bei der MT

Melsungen. Am 28. Spieltag der TOYOTA Handball-Bundesliga empfängt die MT Melsungen den Europapokalteilnehmer SG Flensburg/Handewitt. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist am Dienstag, um 20.15 Uhr. Tickets sind noch in allen Kategorien im Vorverkauf erhältlich. Es ist das zehnte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten, die beide jeweils den Norden ihres Bundeslandes sportlich repräsentieren. Dabei zogen die Hessen gegenüber den Schleswig-Holsteinern in allen bisherigen Vergleichen den Kürzeren.

Neben einigen durchaus knappen Ergebnissen, wie zuletzt das 30:34 im November, ist vor allem das Spiel der Saison 2007/2008 in Erinnerung geblieben. Mit dem 40:47 belegen die beiden Kontrahenten in der Statistik der Rekordergebnisse in der Bundesliga immer noch einen der vorderen Plätze. Apropos Platzierung: Die klafft in der laufenden Spielrunde deutlich auseinander. Während die Flensburger nach Minuspunkten derzeit Rang drei hinter den beiden anderen Nordlichtern Hamburg und Kiel belegen, scheint die MT auf dem 13. Platz fest zu kleben. Allerdings ist der Tabellenzehnte nur einen Punkt entfernt. Die Rotweissen haben also die realistische Chance, in den restlichen sieben Saisonspielen noch etwas weiter nach oben zu klettern.

Ob sich die MT aber ausgerechnet am Dienstag vom “Flensburg-Fluch” befreien kann, ist fraglich. Denn mit Franck Junillon, für den die Saison aufgrund eines Handwurzelbruchs bereits beendet ist, und mit Vladica Stojanovic, mit dem sich der Verein einvernehmlich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung einigte, fehlen ab sofort zwei Stammkräfte. Das dürfte das Team von Trainer Ryan Zinglersen aber eigentlich nicht besonders irritieren. War doch die Besetzung in den wenigsten Spielen dieser Saison komplett. Also wird der Coach auch am Dienstag wieder einmal improvisieren müssen. Dabei ist es durchaus denkbar, dass von den drei Kreisläufern Thomas Klitgaard, Felix Danner und Dalibor Anusic immer zwei zeitgleich auf dem Feld stehen. Die Rückraumformation stellt sich mit Grigorios Sanikis, Nenad Vuckovic, Alexandros Vasilakis und Jens Schöngarth fast von selbst auf. Auf den Außenbahnen und zwischen den Pfosten bleibt hingegen alles beim Alten. Dort wechseln sich Ivan Brovko und Daniel Tellander (links) sowie Savas Karipidis und Dimitrios Tzimourtos (rechts), bzw. Mario Kelentric und Robert Lechte (Tor) ab. Und mit Chris Treutler als “14. Mann” ist der Spielberichtsbogen komplett – aussetzen muss keiner.

Zumindest in diesem Punkt unterscheidet sich die MT nicht von ihrem Kontrahenten aus Flensburg. Auch die Mannschaft von Trainer Per Carlén hat nämlich gerade soviel Spieler verfügbar, wie auf den Meldebogen passen. Dabei ist der jüngste Neuzugang Petar Djordjic (Rückraum links) schon mitgezählt. Der Sohn von Ex-MT-Keeper Zoran Djordjic war erst zum 1. Februar von der HSG Wetzlar an die dänische Grenze gewechselt. Verletzungsbedingt nicht im Aufgebot stehen derzeit Michael Knudsen (Kreis), Jonny Jensen (Abwehrspezialist) und Alan Muratovic (Rückraum links). Aber was heißt das schon bei einer Mannschaft, wie der SG Flensburg/Handewitt. Denn die hat u.a. mit Linksaußen Lars Christiansen, der übrigens auf Bundesliga-Abschiedstournee ist, Trainer Sohn Oscar Carlén (RR), Lasse Boesen (RL) Thomas Mogensen (RM), Anders Eggert (LA), Dan Beutler (TW) und Lasse Hansen (RA) immer noch eine ganze Schar international erfahrener Profis in ihren Reihen. Zudem behauptet die SG seit Monaten den dritten Platz hinter den beiden großen Rivalen aus der Nachbarschaft, Hamburg und Kiel und steht am Samstag vor ihrem neunten Einzug in das Finale eines europäischen Wettbewerbs. Mit einem Sieg in der Schweiz gegen die Kadetten Schaffhausen wäre dies geschafft. Das Carlén-Team fährt zwar nach dem 31:30-Heimerfolg nur mit einem hauchdünnen Polster zu den Eidgenossen, ist sich aber sicher, auch dort Oberwasser zu behalten.

„Wir haben noch zwei Träume: den EHF-Cup und den dritten Platz in der Bundesliga“, verrät SG-Manager Holger Kaiser. Der Erfüllung des zweiten Traums könnten die Flensburger mit einem Sieg über die MT ein gutes Stück näher kommen. Dazu aber müssen sie die Reisestrapazen verdaut und das Spiel in der Schweiz ganz schnell aus den Knochen geschüttelt haben. Die zwar dezimierte, aber ausgeruhte MT geht also nicht ganz chancenlos in das Kräftemessen mit dem Topclub aus dem hohen Norden. (Bernd Kaiser)

Bisherige Bundesligavergleiche:
9 Spiele, 9 Siege für die SG Flensburg/Handewitt, bei einem Torverhältnis von 334: 263 zu ihren Gunsten.

Schiedsrichter:
Colin Hartmann / Stefan Schneider (Barleben / Magdeburg), DHB-Aufsicht: Wolfgang Gremmel.

Tickets:
Karten in allen Kategorien sind in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
MT-Shop Melsungen, Mühlenstraße 14, Tel. 05661/92600,
MT-Shop Kassel, Königs-Galerie (ob. Ebene), Tel. 0561/5214991
MT-Shop Lohfelden, Sporthaus Solms, Tel. 0561/512771
und an der ab 19 Uhr geöffneten Abendkasse der Rothenbach-Halle



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