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Viktoria Mand eine der Erfolgreichsten im Blumenhain

Borken/Melsungen. Für einen Tag wurde das Borkener Blumenhain-Stadion zum Mekka für die Leichtathleten des Schwalm-Eder-Kreises, die dort ihre Kreismeisterschaften austrugen. Obwohl diese Titelkämpfe zu einem sehr frühen Zeitpunkt zur Austragung kamen, hatten sie doch ihren besonderen Reiz. Man fragte sich nämlich, wer sich als Neuling ins Blickfeld bringen und wer konnte seine Vorjahresposition erhärten konnte. Während wegen Terminüberschneidung die vielseitigen Melsunger Schüler Robin Hohmann, Tobias Stang, Michael Hiob und Karolin Siebert bei den Landesmeisterschaften in Marburg starteten und auch einige der Titelanwärter wie die Senioren Hella Böker, Harry Geier, Uwe Krah und Norbert Weinreich sowie Speerwerferin Karolin Krönes nicht in Borken an den Start gingen, zeigte man sich mit den Ergebnissen aus Melsunger Sicht recht zufrieden.

Für einen dreifachen Sieg wurde die im besser in Form kommende Viktoria Mand ausgezeichnet. Sie setzte sich zunächst im Kugelstoßen mit 9,03 Meter vor Mehrkämpferin Ann-Christin Höhne aus Geismar durch. Den zweiten Kreismeistertitel holte sie sich im Diskuswerfen, wo sie sich mit 23,10 Meter vor Speerwurfsiegerin Janina Edenhofer (Gensungen) durchsetzen konnte.  Als Schlussläuferin in der 4x100m-Staffel mit Katharina Wagner, Stefanie Klein und Celine Kühnert führte sie das MT-Quartett  nach 54,00 Sekunden über die Ziellinie und gehörte damit zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen im Borkener Blumenhain.

Jan Ullrich, in diesem Jahr zu den A-Schülern aufgestiegen, verbesserte sich als Sieger im 100m-Sprint der Altersklasse der M14 auf 13,45 Sekunden und hofft schon bald auf Zeiten unter 13 Sekunden. Auch im Weitsprung war der noch Dreizehnjährige mit 4,75 Meter nicht zu bezwingen. „Es ist schon ein Unterschied, wenn man nicht mehr aus einer Sprungzone abspringen darf, sondern der Sprung vom Absprungbalken gemessen wird; da muss man sich erst noch dran gewöhnen“, sagte der Doppelkreismeister, der am Wochenende nach der Nordhessenkrone im Blockwettkampf Wurf greift.

Überhaupt demonstrierten Melsungens Mehrkämpfer ihre Sprungbegabungen und sorgten trotz des böigen Windes vor allem im Weitsprung für gute Ergebnisse.
Die vielseitige Stefanie Klein, die in der zurückliegenden Hallensaison die 800 Meter in 2:27 Minuten gelaufen war und sich nun auf die Mehrkampfmeisterschaften des Hessischen Turnverbandes im Juni konzentriert,  überraschte die Konkurrenz mit einer Steigerung auf 4,82 Meter.  Damit legte sie fast 40 Zentimeter seit dem Vorjahr zu. Sie siegte knapp vor Sina Schäfer (Treysa) und Rabea Pöppe aus Spangenberg, die 4,79 bzw. 4,67 Meter erreichten.  Für eine weitere positive Überraschung sorgte Trainersohn Sebastian Ludwig.  Im letzten Jahr noch mit 4,88 m in der Bestenliste stehend, eröffnete er die Saison bei seinem Auftaktsprung mit 5,08 Meter. Im vierten Durchgang landete er bei 5,18 Meter und lag am Ende nur einen Zentimeter hinter Hammerwerfer Marco Laubach aus Spangenberg, der sich in den Wintermonaten sowohl im Sprung als auch im Lauf ebenfalls erheblich verbessern konnte, und nun auch Vizemeister im Weitsprung der Schüler werden konnte.

Katharina Wagner, die ihren letzten Freiluftwettkampf vor mehr als einem halben Jahr durchführte, merkte man noch deutlich den Trainingsrückstand an. Ohne die frühere Dynamik und Schnelligkeit gefiel sie dennoch im Weitsprung mit windunterstützten 5,02 Meter sowie im 100m-Lauf  mit 13,66 Sekunden. Allerdings musste sie sich in beiden Fällen bei der weiblichen Jugend B hinter Doppelmeisterin Ann-Christin Höhne (Geismar) mit dem zweiten Platz begnügen. Platz drei sicherte sich jeweils ihre Trainingspartnerin Celine Kühnert. Die Dreispringerin sprintete die 100 Meter in guten 13,81 Sekunden und verbesserte ihren Hausrekord von 13,82 Sekunden um einen Wimpernschlag. Im Weitsprung, der durch die böigen Windverhältnisse ein reines Lotteriespiel war, landete sie zweimal über 4,60 Meter und verfehlte ihre Bestleistung, die sie im Vorjahr in Gudensberg mit 4,80 Meter aufstellte, nur um 13 Zentimeter.

Trotz einer Oberschenkelzerrung, die keinen Sprint und Weitsprung zuließen, übersprang Robin Kästner im Hochsprung 1,59 m und sicherte sich damit den 2. Platz.
Bei den B-Schülerinnen gefiel Kim Schulze sowohl im Sprint über 75 Meter (11,47 Sekunden) als auch im Weitsprung (3,75 m). Die in Röhrenfurt wohnende Schüler stand im Vorjahr im Weitsprung noch mit 3,26 m in der Bestenliste.

Gespannt darf man auch auf die Entwicklung von Phil Ullrich sein, der die 50 Meter in großartigen 8,84 Sekunden zurücklegte und dreizehn Konkurrenten nur seine Absätze zeigte. Mit dieser Zeit hätte er in seiner Altersklasse den 11. Rang in der Hessischen Bestenliste des Vorjahres belegt. Im Weitsprung stellte er seine Bestleistung von 3,10 m ein. (ajw)



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