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Wahrzeichen wird in alter Schönheit erstrahlen

Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann übergibt Bescheid über 102.000 Euro für den ersten Bauabschnitt der Innenraumsanierung des Doms St. Peter in Fritzlar

Wiesbaden/Fritzlar.
Den ersten von drei Bauabschnitten der Sanierung der Innenräume des Doms St. Peter in Fritzlar unterstützt das Land Hessen 2010 mit 102.000 Euro. „Nach Abschluss der Arbeiten im Inneren wird das Wahrzeichen der Dom- und Kaiserstadt Fritzlar wieder in alter Schönheit erstrahlen“, sagte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, bei der Bescheidübergabe an Stadtpfarrer Conrad o. praem.. Insgesamt rund 2,4 Millionen Euro planen der Bund, das Land Hessen, die Domgemeinde sowie das Bistum Fulda in die Renovierung zu investieren. Bereits in den achtziger und neunziger Jahren wurde die Außenseite des Doms, dessen Ursprung sich bis ins achte Jahrhundert zurückverfolgen lässt, umfassend renoviert.

Der erste geplante Bauabschnitt in diesem Jahr umfasst den gesamten Innenbereich des Domes. In diesem Bauabschnitt geht es noch nicht um die Restaurierung der Innenraumschale, vielmehr handelt es sich hierbei um vorbereitende und begleitende Maßnahmen, die im Zuge einer Innenrenovierung durchgeführt werden. So ist geplant, den Chorraum nach Entwürfen von Prof. Dudenhöfer aus Fulda umzugestalten. Ferner ist die Gesamterneuerung der Elektroinstallation vorgesehen. Ebenfalls erneuert und auf den technischen neuesten Stand gebracht werden soll die Kirchenheizung. Die zurzeit sichtbare Raumausmalung ist eine Rekonstruktion einer Ausmalung des 16. Jahrhunderts und wurde in mehreren Abschnitten im zweiten und dritten Viertel des 20. Jahrhunderts ausgeführt. An dieser vorgefundenen Raumfassung soll weiterhin festgehalten werden. Die anstehenden restauratorischen Arbeiten erfordern ein hohes Maß an handwerklichen Fähigkeiten, da die zurzeit stark pudernden Ausmalungen in Leimfarbe erhalten werden sollen.

Der zweite Bauabschnitt im Jahr 2011 umfasst die Renovierung von Hochchor und Querhäusern. Im dritten Bauabschnitt folgt dann der Rest des Domes, also Haupt- und Seitenschiffe und das Paradies. Auch ist vorgesehen, das barocke Laiengestühl zu restaurieren. (red)



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