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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Erneut Silber für Tobias Stang, Michael Hiob und Robin Hohmann

Steinbach/Melsungen. Bei den Hessischen Langstaffelmeisterschaften, die in Steinbach/Taunus ausgetragen wurden, sicherten sich Tobias Stang, Michael Hiob und Robin Hohmann bereits die zweite Landes-Vizemeisterschaft in diesem Jahr. Im Wettbewerb über 3×1000 Meter der A-Schüler gingen zwölf Mannschaften an den Start.  Neben dem Titelverteidiger SSC Hanau-Rodenbach wurden die Schüler aus Melsungen, aber auch von der LG Odenwald und dem MTV Urberach als Medaillenanwärter gehandelt. Tobias Stang als Startläufer der Melsunger Turngemeinde lief die ersten 200 Meter in 34,6 Sekunden an und wartete auf einen Angriff von Jannik Trunk (Hanau-Rodenbach). Die erste Stadionrunde legte der Malsfelder in 72,5 Minuten zurück. In seinem Schlepptau folgte Joshua Weiß (LG Odenwald), der bei den hessischen Straßenlaufmeisterschaften über fünf Kilometer überraschend den dritten Platz vor Robin Hohmann belegen konnte.

Auch nach der zweiten Runde, die Tobias Stang in 73 Sekunden zurückgelegt hatte,  gab es keine Änderung an der Spitze: Er führte vor Joshua Weiß und Jannik Trunk, und auch auf der Zielgeraden hatte Tobias seine Konkurrenten im Griff und überreichte nach 2:58,4 Minuten das Staffelholz an Michael Hiob weiter. Zwei Sekunden dahinter die Mannschaft aus dem Odenwaldkreis sowie weitere zwei Sekunden zurück folgten die favorisierten Schüler des SSC Hanau-Rodenbach. Auf Rang vier lief mit über 70 Metern Rückstand das Team von Burgsolms.

Michael Hiob schien überrascht zu sein, dass er als Erster den Stab übernahm, denn damit hatte man vorher im Melsunger Lager nicht gerechnet. Michael Hiob lief die ersten 200 Meter in 31,2 Sekunden an und baute seinen Vorsprung noch weiter aus.  Nach der ersten Runde, die er in 68 Sekunden zurücklegt hatte, traute man seinen Augen nicht, denn das MT-Trio hatte fast 60 Meter an Vorsprung herausgelaufen. So sehr sich Dominic Dombrowski aus Hanau-Rodenbach auch mühte, er kam auch nach 600 Meter nicht näher an Michael Hiob heran. Immerhin war der Hanauer bei den Straßenlaufmeisterschaften in Marburg fast anderthalb Minuten schneller als der Melsunger Mehrkämpfer. Nach zwei Drittel der Strecke musste Michael aber seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen. In der zweiten  Runde war er 9,7 Sekunden langsamer als auf seiner ersten Stadionrunde und nun begann die Aufholjagd seiner Verfolger. Wer aber dachte, Michael Hiob würde vollends einbrechen und von den anderen überholt werden, sah sich spätestens getäuscht, als Michael seine letzten 100 Meter zurücklegte. Er mobilisierte nämlich seine letzten Reserven und lief die letzten 100 Meter in 14,9 Sekunden.  Dominic Dombrowski kam bis auf 15 Meter an Michael heran, aber die Schüler von der LG Odenwald, dem MTV Urberach und dem TV Burgsolms spielten nach dieser glänzenden Vorstellung von Michael Hiob bei der Vergabe von „Gold“ und „Silber“ keine Rolle mehr.

Michael Hiob lief seinen 1000 Meter-Abschnitt in 3:01,6 Minuten; aber nach der Gesamtzeit von genau sechs Minuten nach 2000 Metern war klar, dass das Melsunger Trio den angestrebten Kreisrekord von 8:45 Minuten, der seit mehr als 39 Jahren in den Rekordbüchern des Schwalm-Eder-Kreises steht, nicht mehr erreichen würde.

Schlussläufer Robin Hohmann nahm dennoch ein hohes Tempo auf, denn er wusste, dass er gegen den hessischen 1000 Meter-Meister Anusan Rajeentan, der eine 1000 Meter-Bestzeit von knapp über 2:40 Minuten zu verzeichnen hat, keine Chance hatte. Der Hanauer lief nach der Staffelholzübernahme direkt zu Robin Hohmann auf und blieb die ersten Runde hinter ihm. Robin Hohmann legte mit 66,8 Sekunden eine starke erste Runde vor. Als er die nächsten 200 Meter in 35,2 Sekunden zurückgelegt hatte, trat Rajeentan plötzlich an und forcierte das Tempo. Robin Hohmann konnte nun nicht mehr mithalten und resignierte schon bald, so dass der Hanauer Robin Hohmann auf der letzten Runden noch elf Sekunden abnehmen konnte.

Mit dem neuen Vereinsrekord von 8:55,28 Minuten sicherten sich die Melsunger Schüler bereits die zweite Landes-Vizemeisterschaften hinter dem SSC Hanau-Rodenbach (8:44,94 Min.) und blieben damit souverän vor den Schülern der LG Odenwald (9:00,4 Min.) und des MTV Urberach (9:04,35 Min.) „Der Kreisrekord wurde zwar um zehn Sekunden verfehlt, aber mehr als der zweite Platz war von vornherein nicht drin“, sagte Alwin J. Wagner und hofft nun auf einen starken Lauf seines Trios beim ASKINA-Meeting in Baunatal.

Fast zwei Stunden später gingen acht Mannschaften der Schülerinnen über 3×800 Meter an den Start.  Die Melsunger Mädchen, die eine Zeit unter acht Minuten anstrebten, da Julia Klute krankheitsbedingt für mehrere Wochen ausfiel, belegten am Ende mit 7:49,98 Minuten den sechsten Platz und blieben damit von der Zeit her gesehen über den Erwartungen.  Diese relativ gute Zeit erreichte das Melsunger Trio aber nur, weil Julia Klute als Startläuferin ein unerwartet starkes Rennen bot. Geplant war für sie eine Zeit zwischen 2:50 und 2:55 Minuten, aber die Schülerin aus Schwarzenberg legte ein flottes Anfangstempo vor und wurde nach der Hälfte der Strecke mit 77,2 Sekunden gestoppt. Natürlich wurde sie auf der zweiten Hälfte langsamer, aber sie brach nicht ein, denn sie lief mit 2:43,7 Minuten eine ansprechende Zeit.  „Was wäre Julia heute gelaufen, wenn sie ein kontinuierliches Wintertraining durchgezogen hätte und nicht krank geworden wäre“, fragte man sich im Melsunger Lager.

Als Stefanie Klein den Staffelstab von ihr übernahm, lag sie bereits auf Rang sechs und hatte zirka zehn Sekunden Rückstand auf einen Medaillenrang. Stefanie Klein wollte sofort Anschluss finden und lief mit 33,7 Sekunden viel zu schnell an. Die erste Runde legte sie in 72,4 Sekunden zurück, aber sie machte nicht viel Boden gut, denn die meisten Teams hatten ihre Spitzenläuferin auf die Mittelposition gestellt. Stefanie Klein merkte ihr hohes Anfangstempo auf dem letzten Viertel der Strecke, denn da wurden ihre Beine schwer. So war es nicht überraschend, dass sie die zweiten 400 Meter in 80,1 Sekunden zurücklegte. Dennoch blieb sie mit ihren 2:32,5 Minuten im Rahmen ihrer Möglichkeiten und reichte den Staffelstab nach einer Gesamtzeit von 5:16,2 Minuten an Karolin Siebert weiter.

Die hessische Hallenmeisterin über 800 Meter versuchte ebenfalls so schnell wie möglich an die zirka 80 Meter vor ihr laufende Fünfer-Gruppe heranzukommen. Sah es nach den ersten 200 Metern noch so aus – sie lief diese Teilstrecke in 33,8 Sekunden –  so zeigte sich auf den nächsten 200 Metern, dass der zeitliche Abstand nicht mehr verkürzt wurde. Da von hinten keine Gefahr drohte, aber auch vorne keine Plätze gut gemacht werden konnten, lief Karolin Siebert die letzte Runde in 80,8 Sekunden und kam somit auf eine Endzeit von 2:33,4 Minuten. (ajw)



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