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Grüne Lunge feiert Geburtstag

Naturlehrgebiet feiert am 13. Juni sein 25-jähriges Bestehen

Schwalmstadt-Treysa. Hereinspaziert und durchgeatmet – das gilt im Treysaer Naturlehrgebiet immer. Besonders aber am Sonntag, 13. Juni. Denn dann feiert das 1,2 Hektar große Areal an der Schwalm sein 25-jähriges Bestehen. Zwischen 13 und 17 Uhr steht die grüne Lunge der Stadt allen Besuchern offen – bei freiem Eintritt und mit Unterhaltungsprogramm. Brotbacken im selbst gebauten Backofen des Naturlehrgebietes, Natur-Bingo und Teicherkundungen für Kinder sind nur einige der Punkte, die an diesem Tag auf dem Programm stehen. Der Gang über den Sinnesparcours darf natürlich auch nicht fehlen: Mit Barfußteil, dem Kräuter-Geruchstest, dem Lauschen von Vogelstimmen, dem Schmecken der Früchte des Bauerngartens und dem Blumen-Augenschmaus aktiviert er alle fünf Sinne.

Wer sich sportlich betätigen möchte, kann dies beim „Indiaca“ tun: Ein Rückschlagspiel, bei dem sich zwei Mannschaften, ähnlich dem Volleyball, über ein Netz einen flachen Federball zuspielen. Stärkung gibt es im und um das Festzelt mit Kaffee, Waffeln, Grillspezialitäten und Kaltgetränken. Ebenso das musikalische Rahmenprogramm. Gegen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr musiziert die Rockband „Vollraus“.

Wer mehr über die Arbeit im Naturlehrgebiet erfahren möchte, kann an diesem Tag auch das neu aufgelegte Info-Heft erstehen und sich damit auf einen Rundgang begeben. Oder sich einer der beiden Führungen um 14 Uhr und um 15.30 Uhr anschließen. Sowohl im Info-Heft als auch bei den Führungen gibt es einiges über die Entstehungsgeschichte des Naturlehrgebietes zu erfahren, das seit April 1985 genutzt wird. Seit damals fanden und finden dort Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit und der Arge statt, deren Teilnehmer für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht werden. Derzeit fördert die Berufshilfe Hephata dort 14 junge Erwachsene, die Schwierigkeiten beim Schulabschluss oder beim Übergang von der Schule in den Beruf haben. Die Beschäftigung im Naturschutzgebiet bietet ihnen zum einen eine handwerkliche Basis-Qualifizierung, unter anderem für Garten- und Landschaftsbau, Schreiner-, Pflaster-, Maler- und Metallarbeiten. Zum anderen aber auch die Vermittlung von Qualifikationen wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Ziel ist die soziale und berufliche Integration, die mit Landes- und EU-Mitteln des Programms „Qualifizierung und Beschäftigung für junge Menschen“ mitfinanziert wird. Das Ergebnis der Fördermaßnahmen mit und für die Natur kommt den Besuchern des Areals zu Gute. Hauptsächlich Kindergartengruppen und Schulklassen nutzen das Gebiet für den naturnahen Unterricht. „Wir machen hier eine ernsthafte Arbeit, die von den Besuchern auch gesehen wird“, sagt Teamleiter Holger Erhardt. „Wir mauern nicht morgens zu Lehrzwecken eine Wand, die abends wieder abgerissen wird. Wir machen sinnvolle Arbeit.“ Und auch die gilt es am 13. Juni zu feiern. (me)



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