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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bekenntnis zu Freiheit, Sicherheit und Demokratie

Über 400 Soldaten legten ihr öffentliches Gelöbnis in Borken ab

Borken. Das Blumenhain-Stadion in Borken war am vergangenen Donnerstag, 10. Juni, geprägt von Staatsbürgern in Uniform. Am späten Nachmittag legten dort über 400 Rekrutinnen und Rekruten in aller Öffentlichkeit ihr feierliches Gelöbnis ab. Angetreten waren junge Frauen und Männer aus den Standorten Fritzlar, Schwarzenborn und Stadtallendorf. Sie gehören dem Gelöbnisverbund der Luftbeweglichen Brigade 1 und des Luftlandefernmeldebataillon der Division Spezielle Operationen an. Über 1.000 Augenpaare von Eltern, Geschwistern, Großeltern, Lebenspartnern, Freunden und Borkener Einwohnerrinnen und Einwohner waren Zeugen der Zeremonie. Strahlender Sonnenschein begeleitete das Gelöbnis unter freiem Himmel, aber auch schwüle Sommertemperaturen. Alle beteiligten Soldatinnen und Soldaten machten dabei ihre Sache gut.

Integriert und anerkannt

Gemeinsam schritten Oberst Ulrich Ott, Kommandeur des Kampfhubschrauberregiments 36 „Kurhessen“ und Bürgermeister Bernd Heßler die Front der angetretenen Rekrutinnen und
Rekruten ab und grüßten dabei die Truppenfahnen der drei Verbände. In seiner Begrüßung betonte Oberst Ulrich Ott die Einmaligkeit eines feierlichen Gelöbnisses in der Öffentlichkeit. „Dies ist ein guter Beweis dafür, dass die Bundeswehr in Borken und damit in Nordhessen gesellschaftlich integriert und anerkannt ist.“ Bürgermeister Bernd Heßler machte in seinen Worten deutlich, dass es für die Stadt Freude und Ehre sei, Gastgeber eines öffentlichen Gelöbnisses als Nicht-Standort der Bundeswehr zu sein. So pflege man intensiv und gegenseitig die Patenschaft mit der Stabsstaffel aus Fritzlar und man sei berührt und stolz, dass Soldatinnen und Soldaten für die Werte des Grundgesetzes eintreten. „Daher stehen wir, das Volk, wir, die Stadt Borken, unserer Bundeswehr dankbar gegenüber.“

Treue und Verbundenheit

Nach der Gelöbnisrede der Rekruten durch den Flieger Benjamin Siebert von der Heeresfliegerstaffel 369, lobte Oberst Ulrich Ott das Bekenntnis der Soldatinnen und Soldaten zur Treue und Verbundenheit des Staates. „Sie haben erkannt, dass man die Freiheit, in der wir alle leben dürfen, hüten und pflegen sollte wie ein Schatz.“ Um das breite Aufgabenspektrum der Bundeswehr abzudecken – von militärischer Gewalt bis hin zu humanitären Hilfseinsätzen – haben die jungen Frauen und Männer mit ihren Ausbildern an einem Strick gezogen, um das Ausbildungsziel der Grundausbildung zu erreichen. „Sie haben gezeigt was in Ihnen steckt und dabei Charakter bewiesen. Darauf können Sie sehr stolz sein!“

Gelöbnis abgelegt

Nach einem weiteren Marsch, gespielt vom Heeresmusikkorps 2 aus Kassel, traten sechsköpfige Rekrutenabordnungen an ihre Truppenfahnen, um gemeinsam mit ihren Kameradinnen und Kameraden das feierliche Gelöbnis abzulegen. Und so schallte es im Stadionrund aus gut 400 Kehlen: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen!“ Im Anschluss spielte das Heeresmusikkorps die Nationalhymne. Mit dem Ausmarsch von Fahnen- und Ehrenzug endete das öffentliche, feierliche Gelöbnis nach rund 70 Minuten. Die militärische Zeremonie war zu Ende, jetzt sprachen die Angehörigen ihren Töchtern und Söhnen die herzlichen Glückwünsche zu ihrem Bekenntnis zur freiheitlich, demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aus. (sb)



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